In seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause befasste sich der Ortschaftsrat Obereschach vor Ort mit der seit längerem geplanten Umbaumaßnahme am Rasenspielfeld des SV Obereschach, das sich im Besitz der Stadt befindet. Zu diesem Thema hatte sich auch Bürgermeister Detlev Bührer angesagt.

Platzumrandungen brauchen mehr Abstand

Notwendig wird diese Maßnahme infolge von Vorschriften des Deutschen Fußballbundes, wonach die Platzumrandungen einen Abstand von mindestens zwei Metern vom Spielfeldrand aufweisen müssen. Dies ist auf dem Rasenplatz nicht der Fall und die Umrandung besteht noch aus Betonpfosten, was bei den Spielern zu schweren Verletzungen führen kann.

Zwei Entwürfe

Deshalb hat Gartenbauarchitekt Martin Kuberczyk zwei Entwürfe gefertigt, um sie dem Ortschaftsrat vorzustellen. Bei einem Entwurf würde sich die Platzgröße von derzeit 97 auf 65 Meter um einiges verringern, zumal auch hohe Bäume um das Spielfeld herum mit ihren Kronen rund vier Meter in das Spielfeld hineinragen. Beim anderen Entwurf sollen die Bäume entfernt und die Umrandung weiter nach außen verlegt werden. Dieser Variante stimmte das Gremium einstimmig zu, wobei sich die Kosten auf rund 70 000 Euro belaufen. Die jetzige Umrandung wird in Eigenleitung durch den Verein abgebaut. Außerdem soll ein Ballfangzaun an der Längsseite des Platzes in Richtung Ort errichtet werden.

Arbeiten ab Ende Oktober

Nach Einschätzung von Bürgermeister Bührer und Ortsvorsteher Klaus Martin könnten die Bauarbeiten Ende Oktober beginnen, wenn die Bäume gefällt werden dürfen. Auch befasste sich das Gremium mit der Sanierung der Privatstraße entlang des Sportgeländes, wobei noch nicht feststeht, ob noch Gasleitungen zum Tennisheim verlegt werden müssen. Mit diesem Thema wird sich der Ortschaftsrat dann zu einem späteren Zeitpunkt befassen.

Flachdachsanierung vertagt

In der anschließenden Sitzung im Bürgersaal bedankte sich Ortsvorsteher Martin für die vielfältige Unterstützung in verschiedenen Angelegenheiten bei Bürgermeister Bührer. Das Gremium wollte den Auftrag für die Flachdachsanierung in der Kindertagesstätte vergeben. Da aber bisher noch keine Angebote vorliegen, musste dieser Punkt auf eine spätere Sitzung vertagt werden. Für den Einbau von drei Strahlern im Außenbereich der Grundschule bewilligte das Gremium aber rund 2850 Euro.

Bürgermeister Bührer und Ortsvorsteher Martin teilten zum Schluss der Sitzung noch mit, dass der Ausbau des Altweges termingerecht verlaufe und wie vorgesehen Ende November abgeschlossen werden kann.