Die Vorweihnachtszeit beginnt, der Nikolaus-Tag steht vor der Tür.  Für viele Menschen in der Region beginnen jetzt die besinnlichen Tage. Leckere Plätzchenrezepte werden ausprobiert, Gärten und Wohnungen werden weihnachtlich geschmückt. Aber wird die Weihnachtsdeko in den Haushalten der Region auch noch selbst gebastelt?

Genau diese Frage hat der SÜDKURIER seinen Lesern im Sozialen Netzwerk Facebook gestellt, und wenn ja, ob sie ihr Wissen und Können auch mit den anderen Lesern teilen würden. Bastelexpertin Claudia Kaltenmark hat sich umgehend bei der Redaktion gemeldet und uns vor der Kamera gezeigt, wie man schöne Weihnachtssterne mit wenig Aufwand selbst herstellen kann.

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"Man muss nicht immer alles kaufen", sagt die 47-Jährige, die in ihrem Beruf als Erzieherin in Schwenningen fast täglich zusammen mit den Kindern kreativ ist. Immer mehr Menschen würden vor Weihnachten die billigen Dekoartikel im Supermarkt kaufen. Ein Trend, der der Mutter von zwei Kindern nicht gefällt.  "Bei uns zuhause gehört Basteln schon immer zur Vorweihnachtszeit dazu", erzählt sie. Schon ihre Oma habe ihr vieles beigebracht. Die Schwenningerin stöbert auch gerne in Büchern und im Internet nach neuen Ideen.    

Vor der SÜDKURIER-Kamera zeigt sie Schritt für Schritt, wie man drei einfache Weihnachtssterne als Dekoration für Fenster selber macht.

Das wird benötigt

  • Ein großes Stück Tonpapier, die Farbe kann je nach Geschmack ausgesucht werden
  • Ein Bogen Transparentpapier
  • Ein Blatt Architektenpapier, oder stabileres Transparentpapier
  • Schere, Klebestift, Stift und Lineal     

   

Faltstern

Diesen Weihnachtsstern hat Claudia Kaltenmark von ihrer Oma überliefert bekommen. Sie bastelt ihn daher bis heute gerne. Er lässt sich individuell gestalten. 

Bild: Jens Fröhlich

Los geht's: Zuerst zeichnet man ein Rechteck (~20 Zentimeter) auf das Tonpapier und schneidet diese Fläche exakt aus.  Wer gerne einen größeren Stern möchte, addiert ein paar Zenitmeter hinzu. Umso kleiner man diese Vorlage macht, desto schwerer wird später das Falten und Ausschneiden.        

Video: Jens Fröhlich

Nach dem Ausschneiden wird das Rechteck dreimal gefaltet, sodass ein kleines Dreieck entsteht.   

Video: Jens Fröhlich

Mit einem Stift markiert man eine Ecke und schneidet entlang dieser Linie das Papier mit einer Schere ab. Durch diesen Schnitt entstehen die acht Sternspitzen. Claudia Kaltenmark macht es vor. 

Video: Jens Fröhlich

Mit der Schere kann jetzt ein beliebiges Muster in den Stern geschnitten werden. Der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt. Nur eine Seite sollte unberührt bleiben. Welche, das erklärt die Erzieherin im folgenden Video. 

Video: Jens Fröhlich

Die Grundform ist fertig. Eine Seite des Sterns wird mit dem Klebestift flächig bestrichen und im Anschluss auf ein farbiges Blatt Transparentpapier aufgeklebt. Jetzt muss nur noch das überschüssige Papier  abgeschnitten werden. Fertig ist der Weihnachtsstern für das Wohnzimmerfenster.   

Video: Jens Fröhlich

Wer es etwas bunter mag, der kann die einzelnen Fenster mit unterschiedlichen Farben bekleben.

Video: Jens Fröhlich

Tipp: Wer möchte, dass der Stern von beiden Seiten aus gleich schön aussieht, kann vor dem letzten Schritt den Originalstern abpausen und ausschneiden. Diese Kopie wird dann deckungsgleich auf die Rückseite geklebt. So lassen sich auch Vorlagen für spätere Bastelarbeiten herstellen.   

Video: Jens Fröhlich

Haben Sie auch weihnachtliche Basteltipps?

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Mehr Basteltipps von Claudia Kaltenmark

Dieser Stern aus acht Einzelteilen ist ein echter Hingucker. Wie man dieses Kunstwerk nachbastelt, zeigt Claudia Kaltrenmark in dieser Anleitung.  

Bild: Jens Fröhlich

Der folgende Stern ähnelt dem ersten, oben gezeigten Faltstern. Diese Variante eignet sich aufgrund der einfachen Herstellung besonders gut für Kinder - und man kann dabei übrig gebliebene Papieschnipsel verwerten. Die Anleitung gibt's hier.     

Bild: Jens Fröhlich