Der neu gewählte Vorstand der CDU Villingen-Schwenningen trat zum ersten Mal unter der Leitung des Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Herr zusammen. Von „sehr lebhaften Diskussionen über lokalpolitische Themen dieser Tage“ berichtet Sprecherin Renate Breuning: Mangin und der städtische Haushalt 2020 seien dabei debattiert worden.

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Der Fraktionsvorsitzende Klaus Martin habe den Vorstandsmitgliedern den derzeitigen Sachstand im alten Kasernengelände Mangin erläutert. Begrüßt worden sei der Anteil von 60 Prozent des Gesamtgeländes für den Wohnungsbau. Dass die Ämter, die derzeit in Mietobjekten in Villingen untergebracht sind, dort eine neue Bleibe bekommen sollen, mache Sinn. Begrüßt worden sei in diesem Gremium auch, dass in beiden Rathäusern der großen Stadtteile der Bürgermeister und der Oberbürgermeister seinen Sitz behalten soll, dies entspreche durchaus dem Bürgerentscheid von 2012. Thomas Herr formulierte den Wunsch des Vorstandes: „Die ganze Kraft der Verwaltung muss sich nun auf diese Aufgabe konzentrieren. Egal was letztendlich dort gemacht wird, der Grundstückskauf ist längst überfällig. Das Bündnis für Faires Wohnen muss endlich Planungssicherheit bekommen, und genau so dringend muss das Archiv aus seinem Provisorium heraus.“

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Zu heftigen Diskussionen habe die Darstellung des Fraktionsvorsitzenden zum Haushaltsplanentwurf für 2020 geführt. Zentrale Frage gewesen sei, ob die Verschuldung in die Höhe getrieben werden dürfe, wie von der Verwaltung geplant? „Ja, man muss wohl!“, fasst Breuning den Tenor der Versammlung zusammen. Und wörtlich fügt die langjährige Fraktionssprecherin hinzu: „Die Sparpolitik von OB Kubon mit dem Ziel Schuldenrückführung hat zu dem gewaltigen Investitionsstau geführt, der jetzt abgearbeitet werden muss, und das geht leider nicht ohne Neuverschuldung.“

Bei den 80 beantragten neuen Stellen habe der CDU-Vorstand der Fraktion den Rücken gestärkt: Hier müsse gestrichen werden. Klaus Martin rechnete vor, dass bei Besetzung der Stellen vier Millionen Euro pro Jahr fällig würden. Hochgerechnet auf zehn Jahre wäre damit bei Einsparung der Stellen die Finanzierung der Sanierung Verbundschule am Deutenberg zu leisten, rechnet die CDU-Spitze abschließend vor.