In der Sitzung des Ortschaftsrates befasste sich dieser mit dem Vorhaben einer großen Freiluft-Photovoltaikanlage auf Gemarkung Obereschach.

In der Sitzung stellten sich Gutachter Fritz Kropp und Uwe Ilgemann vom Planungsbüro Invecco vor, die sich seit dem letzten Jahr um eine Errichtung einer Photovoltaikanlage auf freiem Feld in Obereschach bemühen.

In Obereschach deshalb, weil ein Umspannwerk vorhanden ist und die Wege zur Einspeisung kurz sind, falls in der Nähe die erforderliche Fläche von rund zehn bis zwölf Hektar gepachtet werden kann. Diese Fläche ist ein Vielfaches größer als die im Zollhaus geplante Photovoltaikanlage. Dort hatte der Gemeinderat im vergangenen Oktober einer Freiluftanlage von 1,5 Hektar zugestimmt.

Derzeit, so war im Ortschaftsrat zu hören, führen die Investoren intensive Gespräche mit den Grundstückseigentümern und hoffen, in zwei bis drei Monaten zu einem positiven Ergebnis zu kommen, um das erforderliche Bauleitplanverfahren beantragen zu können, in welches die Stadt und der Ortschaftsrat einbezogen werden.