Nach einigen Irritationen und Diskussionen im Vorfeld hat jetzt der Rietheimer Ortschaftsrat einstimmig einem Neubaugebiet südlich der Pfaffenweiler Straße zugestimmt.

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An der jüngsten Sitzung war sich der Rat schnell einig und votierte mit sieben Ja-Stimmen bei drei Enthaltungen dafür, einen Bebauungsplan für das parallel zur Pfaffenweilerstraße geplante Baugebiet zu erstellen. Zuvor muss das Projekt aber noch durch die Ausschüsse und dem Gemeinderat der Stadt Villingen-Schwenningen abgesegnet werden.

Es könnten bis zu 15 Bauplätze auf dem neu zu erschließenden Gebiet entstehen, das etwa 1,3 Hektar umfasst, wobei die Zufahrt wahrscheinlich von der Steigstraße her erfolgen wird. Aber, so Ortsvorsteher Bernd Bucher, das stehe natürlich alles noch nicht fest.

Richtig sei allerdings, so Bucher auf die Diskussionen im Vorfeld eingehend, dass der Ortschaftsrat bei der Vergabe der Bauplätze ein gewichtiges Wort mitzureden habe. Der Ortschaftsrat werde bei Antragstellern schauen, welchen Bezug diese zu Rietheim haben und ob bei diesen beispielsweise ein Engagement in der Gemeinde vorliegt. Mitentscheidend könne auch die Familiensituation sein, beispielsweise, ob Kinder der Bauinteressenten die Kita oder Schule von Rietheim besuchen. Dr Ort solle keine reine Schlafstatt werden, sondern man bevorzuge Menschen die hier auch leben und sich engagieren, so Bucher. Leider, bedauerte er, werden die Möglichkeiten in der Gemeinde zu bauen immer geringer, da weite Teile als Natur- und Vogelschutzgebiet ausgewiesen sind.

Mitfahrbänkle

Weiterhin beschloss der Ortschaftsrat, dass die Erweiterung der Firma Mada auf Hinterhofen genehmigt werde. Ebenso bewilligt wurden Investitionen in die neue Schließanlage am Feuerwehrgebäude und für den Kindergarten, außerdem soll die Schiedsrichterkabine an den Sportanlagen saniert werden. Kurz zur Sprache kam auch das Projekt „Mitfahrbänkle“. Die Ortsverwaltung sucht nach geeigneten Plätzen, dann soll das Thema noch einmal diskutiert werden.