Ortsvorsteher Andreas Neininger konnte dabei auf eine turbulente Zeit verweisen, in der ein bisher einmaliges Ereignis die Ortsverwaltung bis ins Mark zu erschüttern drohte. Der gesamte Ortschaftsrat und Ortsvorsteher Martin Wangler hatten sich im Mai aus den verschiedensten Gründen nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Die Neubesetzung des Gremiums erwies sich dann als Jungbrunnen.

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Mit einem rauschenden Fest im neuen Geräteschuppen von Hubert Blessing verabschiedete die Gemeinde die ehemaligen Ortschaftsratsmitglieder. Oberbürgermeister Jürgen Roth sagte, solche Festhallen seien ihm am liebsten, vor allem, weil sie nichts kosten. Während dieser Feier wurde Alt-Ortsvorsteher Martin Wangler für seine Verdienste mit der silbernen Medaille der Stadt Villingen Schwenningen geehrt.

Weniger Einwohner

Die Zahl der Einwohner ist im Jahr 2019 auf 169 gesunken. Nicht zuletzt deshalb, weil sechs Bürger verstorben sind – so viele wie noch nie seit 1980.

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Einige Kosten verursachte die Sanierung des Langzeitprojektes Floriweg. Die Bauarbeiten konnten jedoch, trotz mancher Schwierigkeiten, rechtzeitig abgeschlossen werden. Weil auf den ursprünglich geplanten Gehweg verzichtet wurde, wurde die Straße etwas breiter als die anderen Ortswege.

Drei Phasen

Ein weiteres Projekt, das die alten und neuen Räte umtrieb, war ein größeres Baugebiet im Bereich „Obere Äcker“. Das Gelände war im Besitz des Hauses Fürstenberg und wurde Ende des Jahres von der Stadt gekauft. In Übereinkunft mit dieser, soll das Gelände nach Bedarf in drei Phasen erschlossen werden. Dabei wird besonders auf Nachhaltigkeit geachtet, um den Dorfcharakter nicht über Gebühr zu verfälschen. Von der Ortsverwaltung wurde das frühere Wasserreservoir von den Stadtwerken erworben. Es soll als Materiallager für die Vereine dienen.