VS-OB Jürgen Roth reagiert gelassen auf die Vorhaltungen der Liberalen: "Zum neuen Verwaltungsstandort: Hier ist leider noch Vieles zu prüfen. Wir sind aber dran", sagte er Freitagmittag auf SÜDKURIER-Anfrage. "Schade, dass Herr Bonath und die FDP daran zweifeln." Roth weiter: "Bei einem Aufwand von 80 Millionen Euro sehe ich aber eine besondere Verantwortung. Hier verschuldet sich die Stadt, das mache ich nicht handstreichartig".

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Und Roth betonte: "Bestimmt will auch die FDP wie ich auch, dass es ein gutes Ergebnis für die Stadt gibt." Zum geforderten Bildungsbürgermeister sagte der Rathaus-Chef: "Ich dachte, die FDP weiß, dass es in der Verwaltung Strukturen gibt, die durchdacht sind. Einfach so einen dritten Dezernenten anzuhängen, das ist kein geordnetes Verfahren. Ich überlege, prüfe und entscheide – so ist der Ablauf." Im Übrigen, so ergänzte Roth, gebe es in seinen Augen wichtigere Themen als einen weiteren Bürgermeister. Als Beispiel nannte er auf Nachfrage: "Die Straßen in Ordnung bringen und das Problem mit den fehlenden Kita-Plätzen lösen, um nur mal das Dringlichste anzuführen."