Am Dienstag ist die Bewerbungsfrist für die Trägerschaft des Jugendkulturellen Zentrums abgelaufen. So wollte CDU-Fraktionsvorsitzende Renate Breuning im Verwaltungsausschuss am Mittwochabend wissen, wie viele Bewerbungen bei der beauftragten Kanzlei eingegangen sind. "Wer hat sich denn die Mühe gemacht, sich durch die 99 Seiten zu wühlen und alles in dreifacher Ausfertigung abzugeben", fragte sie nach. Genau eine Bewerbung sei eingegangen erfuhr sie von der Verwaltung. Dies kann nur das Jugendförderwerk sein, dass ja angekündigt hatte, sich um die Trägerschaft zu bewerben. Die Kosten für das Ausschreibungsverfahren, das über eine Kanzlei abgewickelt werden musste, lagen bei 3100 Euro, war im Ausschuss zu hören.