Ab dem 1. Januar 2020 soll der Personennahverkehr in der Doppelstadt neu gestaltet werden. Die Linienführung soll direkter werden, die Taktung besser – gerade auch im Bereich der Schulen, so soll beispielsweise die Gewerbeschule eine eigene Bushaltestelle bekommen – und die Kosten weniger. Bislang hatte die Stadt den Personennahverkehr mit 1,8 Millionen Euro pro Jahr bezuschusst.

Da der Vertrag mit der Verkehrsgemeinschaft Villingen-Schwenningen Ende 2019 ausläuft, war die Stadt gezwungen, den Personennahverkehr neu auszuschreiben. Die Verkehrsgesellschaft Villingen-Schwenningen hat daraufhin ein eigenwirtschaftliches Angebot eingereicht, das bedeutet, der Zuschuss der Stadt würde entfallen. "Das ist die beste Haushaltskonsolidierung, die die Stadt je hatte", so Bürgermeister Bührer im Technischen Ausschuss, dem das Konzept am Dienstag vorgestellt wurde.

Die Stadt, der Landkreis und die Nahverkehrsberatung Südwest hatten das Angebot geprüft und für gut befunden. "Das Konzept können wir guten Gewissens empfehlen", so Felix Berschin von der Nahverkehrsberatung Südwest am Dienstagabend im Technischen Ausschuss. Auch die Räte stimmten mehrheitlich für das neue Konzept. Endgültig entscheiden wird der Gemeinderat.