Im siebten Jahr in Folge verzeichnet der Haushalt der Stadt einen Millionen-Überschuss. Das heißt: Die finanzielle Lage der Stadt war auch 2017 deutlich besser als ursprünglich kalkuliert. Die Einnahmen der Stadt liegen knapp 13 Millionen Euro über Plan. Rund acht Millionen Euro davon sollen nun in die Rücklagen gesteckt werden. Damit steigen die frei verfügbaren Rücklagen der Stadt auf einen neuen Rekordwert von 60 Millionen Euro.

Das Rechnungsergebnis des Haushaltes 2017 wird nächste Woche den Gremien des Gemeinderates vorgelegt. Angesichts der sprudelnden Einnahmen dürfte es seitens der Stadträte wenig Grund zur Klage geben. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer der heimischen Unternehmen erreichte 2017 mit 51,15 Millionen Euro eine neue Rekordmarke. Positiv wirkt sich der Geldsegen auf den Schuldenstand aus. Im Kernhaushalt der Stadt sank die Verschuldung innerhalb eines Jahres von 31,4 auf 27,7 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2011 lag die Verschuldung noch bei 50,3 Millionen. Der Gesamtschuldenstand der Stadt unter Einbeziehung des Abwasser-Eigenbetriebs, der Technischen Dienste und des Eigenbetriebs Breitband sank von 105,1 auf 101,4 Millionen Euro. Die technischen Ämter der Stadt bleiben das Nadelöhr bei der Umsetzung der Investitionen. Investitionen im Volumen von 30 Millionen Euro, die vom Gemeinderat beschlossen sind, konnten 2017 nicht umgesetzt werden, weil die Ämter überlastet sind.