(nj). Bereits zur Tradition geworden ist das Häs-Abstauben und die Neuaufnahme von Hästrägern bei den Eschach-Kobolden am Vorabend des Dreikönigstages. So waren nicht nur viele Schaulustige, sondern auch einige befreundete Zünfte aus der näheren Umgebung in das Vereinsheim des Sportvereins Obereschach gekommen.

Dort sorgte bereits vor dem offiziellen Akt die Guggämusik Fetzä Bätscher für eine tolle Stimmung. Zum Abstauben gab es für die noch junge Obereschacher Zunft zwar nicht viel, dafür musste sich die neue Hästrägerin Natascha Prochorenko so einiges über sich ergehen lassen, bevor ihr die beiden Vorsitzenden Sven Schlegel und Michael Brugger die Scheme überreichen konnten.

Zum Aufnahmeritual gehörte dabei das Ausgraben einer Perle aus einer mit Mehl gefüllten Schüssel mit der Zunge, die Einnahme des Eschach-Kobold-Haferschleims und ein nicht sonderlich appetitlicher Trunk.

Aber stoisch ließ die neue Hästrägerin der Eschach-Kobolde alle diese Aufgaben über sich ergehen, wenn sie auch danach mit dem verstaubten Gesicht eher einer Mumie als einem Eschach-Kobold glich.

Nachdem sie auch noch den Eid auf ihre Zunft abgelegt hatte, konnte sie dann die Narrenscheme als verdienten Lohn in Empfang nehmen.

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