Das über 100 Jahre alte Weilersbacher Käppele mit Schindelbeschlag und Glockentürmchen auf dem Glöckenberg ist weitgehend in einem guten Zustand, so das Ergebnis einer Inspektion durch den Ortschaftsrat. Hauptsächlich die hölzerne Außenfassade und die Tür bedürfen mittelschwerer Sanierungsarbeiten. 5000 Euro hatte der Rat für die Arbeiten bereits verbucht, nun wurden weitere Mittel von 15 000 Euro dieser Haushaltsstelle zugeschlagen. 2020 soll das Kleinod, das ein Stück Heimatverbundenheit der Weilersbacher verkörpert, erneuert werden.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Käppele: Der Zustand der Innenräume des Käppele sei akzeptabel, die Außenfassade bedürfe gründlicher Abschleifarbeiten und eines neuen Anstrichs. Holz und Zarge der eisenbeschlagenen Tür seien den selben Arbeiten zuzuführen. Sowohl das Metall des Glöckentürmchens als auch des Kupferdaches ist in tadellosem Zustand, allerdigs fing die Befestigung des Türmchens im Dach Rost und muss erneuert werden. Zusätzlich müssen die Holzbeine des Türmchens ebenfalls gestrichen werden. Auch sind die Fenstergitter an den Flanken und Rücken zu ersetzen, ein Fenster muss eventuell komplett ausgetauscht werden. Der umgebende Wuchs umschließt das Käppele zu eng, Nadelbäume und Strächer werden zurückgeschnitten, mehr Schotter wird auf dem Gelände ausgeschüttet. So wird das Käppele wieder in optimalem Zustand den Spaziergängern zur Andacht dienen.
  • Mittelanmeldungen: Summiert stehen Weilersbach im Verwaltung- und Vermögenshaushalt für 2020 142 400 Euro zu. Bei den Haushaltsanmeldungen hat der Rat die Mittel folgendermaßen verteilt. Für einen Verbindungsweg entlang der Kläranlage in Richtung Kappel sind 10 000 Euro vorgesehen, für neue Vorhänge und schwenkbare Akustikelemte in der Glöckenberghalle 20 000 Euro. Rätin Andrea Adler verwies auf die Tatsache, dass die Mitglieder musikalischer Ensembles sich beim Spiel aufgrund der Konstruktionsweise der Bühne in der Glöckenberghalle gegenseitig nicht hören könnten, obwohl der Schall in Richtung Publikum zufriedenstellend sei.
Das könnte Sie auch interessieren
  • Schwenkbare Akustikelemente könnten hier Abhilfe schaffen. Für die Umstellung der Schulbeleuchtung von Leuchtstoffröhren auf LED-Lampen sind 10 000 Euro vorgesehen, für Renovierungarbeiten am Geimende- und Rathaus 8000 und 4000 Euro. Ratsmitglied Roland Schuler sieht den Bedarf einer professionellen Halterung für den Narrenbaum auf dem Dorfplatz, für diese Einrichtung werden 10 000 Euro eingestellt. Beim Zurückschneiden von giftigem Efeu am Zaun des Kindergartens wurde abermals Korrosion sichtbar. Die Kostenstelle für einen Stabgitterzaun wurde daher um 20 000 Euro auf nunmehr 40 000 Euro erhöht. Die Haushaltsstelle für die Sanierung des Käppele wird auf 20 000 Euro erhöht. 30 400 Euro sollen als „Signal und um politischen Druck auszuüben“ der Haushaltsstelle für den Kreisverkehr an der Wilhelm-Becker- und Längentalstraße zufallen. Hier waren bisher 20 000 Euro eingestellt.