Der Startschuss für den guten Zweck fällt am 21. Juli: Dann findet in der Villinger Innenstadt der 14. Stadtlauf statt. "Vergangenes Jahr gingen 2868 Läufer an den Start. Wir nähern uns also der 3000er Marke", sagt Joachim Straub, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Schwarzwald-Baar-Hegau, die den Lauf seit 2005 gemeinsam mit dem Caritasverband für den Schwarzwald-Baar-Kreis ausrichtet.

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"Vieles bleibt, wie es ist", versichert Straub: "Nur der Streckenverlauf ist wegen der Baustelle in der Rietstraße ein bisschen anders." So führt die letzte Etappe der Runde nicht wie bisher vom Marktplatz durch die Rietstraße zum Startpunkt zurück, sondern durch die Kanzleigasse am Münster vorbei zur Volksbank im Benediktinerring.

Eine Runde des Stadtlaufs beträgt circa 2,3 Kilometer, was einem Viertel des historischen Längenmaßes "badische Meile" entspricht. Mitlaufen kann jeder: Familien mit Kinderwagen genauso wie Nordic-Walker oder Langstreckenläufer. Prämiert werden die Gruppe mit den meisten Teilnehmern und die, die am schnellsten unterwegs war.

In den Startlöchern (von links): Markus Schreiber, Caritas-Vorstandsmitglied, Joachim Straub, Vorstandsvorsitzender Volksbank, OB Jürgen Roth, Schirmherr des Stadtlaufs, Michael Stöffelmaier, Vorstandsvorsitzender Caritas, Beatrix Dammert, Stabsstelle Projektentwicklung und Fundraising Caritas, Carolin Graf, Personalleiterin Caritas.
In den Startlöchern (von links): Markus Schreiber, Caritas-Vorstandsmitglied, Joachim Straub, Vorstandsvorsitzender Volksbank, OB Jürgen Roth, Schirmherr des Stadtlaufs, Michael Stöffelmaier, Vorstandsvorsitzender Caritas, Beatrix Dammert, Stabsstelle Projektentwicklung und Fundraising Caritas, Carolin Graf, Personalleiterin Caritas. | Bild: Marcel Jud

Erlöse werden vielfältig eingesetzt

Die Volksbank spendet pro gelaufene Runde einen Euro an die Caritas. Insgesamt kam in den 13 Jahren seit Bestehen des Laufes ein Gesamterlös von 188 233 Euro zusammen. "Der Großteil der Spenden ist bisher an den Fohrenhof in Unterkirnach geflossen", sagt Michael Stöffelmaier, Vorsitzender des Caritasverbandes. Der Fohrenhof ist ein Inklusionsbetrieb, der behinderten Menschen den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt ermöglichen soll.

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Vergangenes Jahr ging ein Teil des Erlöses zudem an "Hand-in-Hand", ein Caritas-Projekt zur Unterstützung von Kindern psychisch kranker Eltern, sowie an ein Filmprojekt der Schulsozialarbeit, das zugewanderten Schülern den Schulalltag veranschaulicht. "Wie im vergangenen Jahr haben wir auch diesmal eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt, um die Projekte zu finden, denen der Erlös des Stadtlaufs zugute kommen soll", erklärt Beatrix Dammert von der Stabsstelle Projektentwicklung und Fundraising der Caritas.

Ein Teil der Spenden werde dieses Jahr erneut dem Fohrenhof zugute kommen. Zum anderen würden dringend erforderliche Umbauten im Gemeindepsychiatrischen Zentrum Schwarzwald-Baar-Kreis in Villingen unterstützt. "Die Räumlichkeiten sind bisher nicht behindertengerecht", so Dammert. Zudem benötige das Zentrum einen Bus mit Rollstuhlrampe, um Freizeitangebote für behinderte Kinder zu ermöglichen.