Wenn die Osemali-Zunft außerhalb der närrischen Zeit ein Fest vom Zaun bricht, dann hat das in der Regel seinen guten Grund. So auch jetzt, als zwei nagelneue Ruhebänke unter tatkräftiger Hilfe des Elferrates an ihren Bestimmungsorten aufgestellt wurden. Eine dieser Bänke fand ihren Platz am Oseberg (Ochsenberg) mit bestem Blick auf Tannheim, die andere recht zentral unter einer uralten Linde an der Straße zur Nachsorgeklinik.

<p>Das Probesitzen klappt vorzüglich. Eine neue Bank in der Gemeindewaldstraße lädt zum Verweilen ein. Bilder: Jörg-Dieter Klatt</p>

Das Probesitzen klappt vorzüglich. Eine neue Bank in der Gemeindewaldstraße lädt zum Verweilen ein. Bilder: Jörg-Dieter Klatt

Vor gut 30 Jahren, so die Erzählungen aus dem Elferrat, geriet der Heimweg der Mitglieder bisweilen beschwerlich, sodass der Antrag von Gerold Enzmann, genannt Golli, eine Ruhebank aufstellen zu dürfen, positiv beschieden wurde. Seither haben insgesamt sechs dieser Bänke dank diverser Spender ihre Plätze in und um Tannheim gefunden. Einer dieser Spender war auch die Gayser-Gilde aus Obereschach, deren im Jahr 2003 gesponserte Bank am Oseberg arg in die Jahre gekommen war. So wurde nun deren Bank völlig neu aufgebaut und die erste Gildemeisterin Michaela Raus und ihr Mann schraubten unter entsprechenden Kommentaren der Tannheimer Osemali das Stiftungsschild an die neue Bank. Die zweite Bank stifteten Wolfgang Kaltenbach, genannt Bächle, und Gerold Enzmann. Ortsvorsteherin Anja Keller und der erste Osemali-Zunftrat Tobias Baumgärtner bedankten sich an beiden Orten bei den Spendern.