In Schwenningen entsteht derzeit ein interessanter Neubau, am Freitag war Grundsteinlegung. Er hoffe, dass es mit dem Bau so unproblematisch und im Zeitplan bleibend weitergeht, wünschte Oberbürgermeister Jürgen Roth dem Schwenninger Bauherrn Bernd Herner viel Glück. Der Oberbürgermeister hatte es sich nicht nehmen lassen und war gemeinsam mit Baubürgermeister Detlev Bührer gerne der Einladung zu einer Grundsteinlegung der besonderen Art gefolgt.

Bauherr Bernd Herner (links) berichtet bei der Grundsteinelgung des fünfstöckigen Neubaus von der Entstehung einer Idee und der jetztigen Umsetzung. Rechts im Bild Bürgermeister Bührer und OB Roth.
Bauherr Bernd Herner (links) berichtet bei der Grundsteinelgung des fünfstöckigen Neubaus von der Entstehung einer Idee und der jetztigen Umsetzung. Rechts im Bild Bürgermeister Bührer und OB Roth.

Denn in der Rottweiler Straße 100 entsteht ein in vielen Aspekten besonderer Neubau. Das fünfstöckige Bürogebäude mit einer Gesamtnutzfläche von 3500 Quadratmeter, für dessen Fundament in den vergangenen Wochen 125 riesige Betonpfähle im Erdreich versenkt wurden, wird einmal auf drei Etagen die Büroräume eines der direkten Nachbarn des Möbelhauses Toni Herner aufnehmen. Im Untergeschoss soll dann noch Platz für Handel und Gewerbe sein. Als Ankermieter wird nach der Fertigstellung die auf der anderen Straßenseite liegende Anwalts- und Wirtschaftsprüfer Kanzlei LFK-Partner in die Büroräume einziehen.

Expansion in die Zukunft

Thomas Bußhardt von der Kanzlei LFK, der für den späteren Mieter bei der Grundsteinlegung dabei war, sagte, man habe von dem geplanten Neubau der Firma Herner erfahren und das Konzept habe überzeugt. „Wir müssen uns vergrößern und wollen aber ganz nah bei unseren Kunden bleiben“, so Bußhardt. Vor 18 Jahren nach Schwenningen gekommen habe man Platz gehabt für die damals 20 Mitarbeiter.

Thomas Bußhardt von der LFK, dem späteren Ankermieter: „Das Konzept hat uns überzeugt.“
Thomas Bußhardt von der LFK, dem späteren Ankermieter: „Das Konzept hat uns überzeugt.“

Heute nach 18 Jahren benötige man Platz für etwa 80 Mitarbeiter, und die in den Außenstellen in Offenburg und Tuttlingen seien darin noch garnicht enthalten.

Technisch hochwertiger Bau

Über den Neubau berichtete Architekt Harry Messinger, dass dort an Energierelevanter Technik verbaut werde was man sich nur denken kann. Das Gebäude stehe auf einem soliden Fundament und im Gebäude finde man ein kleines Kraftwerk. Eine Wärmepumpe sorgt, unterstützt von einer Gastherme, für die notwendige Heizenergie. Ein modernes Blockheizkraftwerk erzeugt ebenfalls Wärme aber auch Strom und die auf dem Dach befindliche Voltaikanlage unterstützt die ganze Anlage zusätzlich. Man müsse vorausschauend planen und der Klimawandel sei zu berücksichtigen, so Harry Messinger.

In Freiburg Anregungen geholt

Überglücklich zeigte sich Bauherr Bernd Herner, der sich bei seiner Mutter Hildegard Herner bedankte und der ganz begeistert über die Hilfe von Yvonne Schweickhardt berichtete, die ihn erst auf die Idee zu genau diesem, jetzt umgesetzten Konzept gebracht habe. Angelehnt sei das ganze nämlich an einen Bau der auf dem Güterbahnhofareal in Freiburg steht. Und genau dorthin habe Yvonne Schweickhardt ihn nämlich geführt, als er noch so richtig konzeptlos gewesen sei, bedankte Bernd Herner sich bei der Ideengeberin.