Aus noch ungeklärter Ursache geriet am Mittwochmorgen, kurz nach 5 Uhr, der Fahrer eines 40-Tonnen Lastzugs auf der A 81 in Fahrtrichtung Singen, kurz nach der Anschlussstelle Villingen-Schwenningen, nach rechts von der Fahrbahn ab und kam in einer Böschung im Weigenbach zum Stehen. Ersthelfer konnten den Fahrer aus dem inzwischen zu brennen beginnenden Lastwagen retten. Trotz notärztlicher Versorgung erlag er an der Unfallstelle seinen Verletzungen. 

Teilsperrungen bis in die Abendstunden

Die Strecke zwischen den Anschlussstellen Villingen-Schwenningen und Tuningen wurde zunächst voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Nach dem Brand des Lastwagens bleibt jeweils eine Fahrspur in beide Fahrtrichtungen für Aufräumarbeiten bis in die Abendstunden gesperrt. Dies teilt ein Polizeisprecher auf SÜDKURIER-Anfrage mit. Die Autobahn soll demnach schnellstmöglich wieder freigegeben werden.

Die Behörden haben angeordnet, dass die Wiesenstelle, auf der der Sattelzug in Brand geraten war, nun ausgebaggert wird. Es seien Dieselkraftstoffe ausgelaufen. Mittlerweile steht fest, was das Fahrzeug geladen hat. Es handele sich dabei um Geflügelfrischfleisch, heißt es aus Retterkreisen zu dieser Zeitung. 

Der beim Eintreffen der Feuerwehren Villingen-Schwenningen, Rottweil, Tuningen und Trossingen, in Vollbrand stehende Lkw wurde rasch gelöscht. Wegen des angrenzenden Waldgebietes und der bestehenden Trockenheit waren die Feuerwehren mit einem Großaufgebot vor Ort, um einen möglichen Waldbrand zu verhindern. Der Lastwagen hat offenbar seine Heimatadresse im Osten Deutschlands, haben die Beamten am Unfallort mittlerweile ermittelt.