Großeinsatz bei der Kuckucksuhrenfabrik Engstler: Bei dem Traditionsbetrieb ist am Montagmorgen ein Brand ausgebrochen.

Vor Ort heißt es, Lacke würden für Explosionen innerhalb der Brandstelle sorgen. Das Feuer wurde der Polizei um 7.54 Uhr gemeldet, so ein Sprecher.

Die Robert-Bosch-Straße verläuft u-förmig von der Obereschacher zur Daimler-Straße beim Haslach im Ifängle.

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Wir berichten hier fortlaufend.

Update, 15:37 Uhr: „Nach den ersten polizeilichen Ermittlungen dürfte das Feuer durch einen technischen Defekt verursacht worden sein. Offenbar geriet der Motor der Luft-Absauganlage der Lackiererei in Brand.“ Dies erklärte ein Polizeisprecher Montagnachmittag. Unter den beiden Verletzten befinde sich auch eine Frau, wird nun präzisiert.

Update, 13:55 Uhr: Auch sechs Stunden nach Ausbruch des Feuers läuft nach wie vor der Großeinsatz an der Kuckucksuhrenfabrik Engstler. Das Feuer ist größtenteils gelöscht. Derzeit sind die Einsatzkräfte damit beschäftigt, das Flachdach des Firmengebäudes abzulöschen. Vor Ort sieht es so aus, dass auch das Dach des Gebäudes stark beschädigt scheint. Firmenbetreiber Engstler sagte kurz vor 14 Uhr, er wisse nicht, wie es weitergeht und bittet um Verständnis. In den kommenden Tagen hofft er, sich konkret äußern zu können. Auf dem Firmengelände sind derzeit mehrere der Beschäftigten vor Ort. Sie verfolgen die Löscharbeiten und sorgen sich natürlich um ihren Arbeitsplatz.

Update, 11.33 Uhr: Oberbürgermeister Jürgen Roth macht sich ein Bild vor Ort und bedankt sich bei allen Rettungskräften. Der Einsatz könnte noch einige Stunden, wenn nicht den ganzen Tag in Anspruch nehmen, wie VS-Feuerwehrkommandant Ralf Hofmann dem SÜDKURIER sagte. Das Feuer sei nur schwer unter Kontrolle zu bekommen, so Hofmann, weil im Keller des Betroffenen Gebäudes umfangreich Holz sowie Farb- und Lackmaterialien gelagert seien. Ein Polizeisprecher sagt: Der Sachschaden ist beträchtlich.

Bild: Uhrig, Miriam

Vor Ort sind auch weiterhin Einsatzkräfte des Roten Kreuzes in Position, um sofort für alle Eventualitäten bereitzustehen. Nach wie vor sollen Türen und Fenster geschlossen bleiben in den Wohngebieten Haslach, Ifängle und Wöschhalde. Die Rauchwolken, die aufsteigen, sind beim Einatmen sehr unangehnem und erschweren den Einsatz für die Retter zusätzlich.

Video: Sprich, Roland

Update, 10.36 Uhr: Die Brandursache ist immer noch unbekannt. Bitte weiter die Fenster und Türen in der Gegend zulassen. Es bestünden zwar keine gesundheitlichen Gefahren, der Rauch sei aber unangenehm. Die Feuerwehr hat diese Einschätzung durch Messungen vor Ort getroffen.

Update, 9.48 Uhr: Kurz vor 10 Uhr meldet sich die Stadtverwaltung wie folgt:

„Umliegende Anwohner sollen ihre Türen und Fenster geschlossen halten, da in dem verarbeiteten Betrieb Löse- und Farbstoffe verwendet werden. Die Luftbelastung wird durch die Feuerwehr VS gemessen, eine Gefahr besteht derzeit nicht.“

Update, 9.36 Uhr: Es sind rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Es gibt Anwohnerbilder, die eine große, helle Rauchwolke über dem Gebiet zeigen, die allerdings mit dem stark bewölkten Himmel fast verschwimmt.

Bild: Uhrig, Miriam

Update, 9.27 Uhr: Zum Unglückszeitpunkt waren 19 Mitarbeiter n der Firma. Zum jetzigen Zeitpunkt sind zwei Leichtverletzte zu verzeichnen. Die Mitarbeiter wurden für heute nach Hause geschickt.

Update, 8.59 Uhr: Nach ersten Angaben eines Polizeisprechers ist das Feuer im Keller des Gebäudes ausgebrochen. Zur Stunde läuft ein Großeinsatz unter Beteiligung zahlreicher Feuerwehrmänner und Rettungskräften des Roten Kreuzes. Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage erklärte, seien bislang zwei Leichtverletzte der Firma zur Bahandlung ins Krankenhaus gebracht worden. Aktuell durchsuchen die Rettungskräfte das Gebäude.

Bild: Sprich, Roland