Das Thema Müll ist und bleibt ein Aufreger: Das zeigt das Beispiel eines Grundstücks in der Goldenbühlstraße, auf dem ein nicht genutztes Gebäude steht. Dort liegen im Hinterhof Berge von alten Autoreifen und gammeln vor sich hin. Diese müssten fachgerecht entsorgt werden, was hier offensichtlich nicht passiert.

Das große Problem ist, dass Müllablagerungen jeglicher Art Müllsünder dazu verleiten, immer mehr Müll dort abzulagern. So liegen im Hinterhof alte Sofas, Restmüll und sonstige Hinterlassenschaften. Da es sich um ein Privatgelände handelt, wird jetzt das Abfallwirtschaftsamt tätig, ermittelt den Besitzer und fordert diesen auf, den Müll zu entsorgen.

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Das ist natürlich eine heikle Sache, denn grundsätzlich kann ja jeder auf seinem Grundstück erst mal machen, was er will. Aber immer wieder gibt es beim Landratsamt Klagen über vermüllte Grundstücke. Hier muss mit viel Fingerspitzengefühl ausgelotet werden, ob es sich um gefährlichen Müll handelt und ob beispielsweise die Umwelt gefährdet ist, dann muss das Amt einschreiten und kann Fristen für die Entsorgung setzen und auch Zwangsgelder verhängen.

Müll ist einfach ein Thema, das jeden betrifft und wo aber auch jeder verantwortungsvoll handeln sollte: Auch wenn es manchmal aufwändig ist, verschiedene Müllsorten zu entsorgen; es gibt ein umfassendes Entsorgungsangebot von Wertstoffhof oder kostenlose Anlieferung auf der Mülldeponie bis hin zu Sperrmüll-Abholung. Auch für Sondermüll gibt es Entsorgungs-Lösungen. Wenn Stadt und Landkreis mit großem Aufwand Müll wegräumen, Plätze und Straßen aufwändig säubern müssen, wie es die Stadt gerade mit Spezialmaschinen tut, bezahlen das alle Bürger. Das müsste nicht sein, wenn einfach jeder seine Kippe und seinen Kaugummi in einen Mülleimer wirft und eben auch für Altreifen eine spezielle Entsorgungsfirma beauftragt.