Die muntere Schar der Hästräger und der Gayser-Musikanten hatte sich am Schlossberg versammelt, um sich auf die hohen Tage einzustimmen. Dann zogen sie zum Rathaus und verlangten den Schlüssel. Diesen rückte dann Ortsvorsteher Klaus Martin ohne große Gegenwehr heraus in der Hoffnung, dass die Gayser über Fasnet seinen Schreibtisch aufräumen.

Mit einem Umzug, angeführt von den Gayser-Musikanten um Thomas Haberer, ging es dann zum Vereinshaus „Alte Schule“ zu einem Umtrunk. Und da Ortsvorsteher Martin den Narren über die hohen Tage Musik und Spiele erlaubt hatte, mussten die Ortschaftsräte auch noch sportlich Höchstleistungen, wie etwa beim Sackhüpfen, vollbringen und das Gayser-Lied auswendig singen, was ihnen aber auch gelang. (nj)