Die Schwenninger Kunsthistorikerin Anja Rudolf war Jahre lang als freie Mitarbeiterin der Städtischen Galerie aktiv, führte kenntnisreich durch die Ausstellungen: Nun will sie mithilfe einer eigenen Firma, der "kleinen Kulturschmiede", ein regionales Kultur-Netzwerk aufbauen. Sie möchte künftig Ausstellungen kuratieren, Kulturreisen anbieten und Vorträge halten.

Rudolf (49) engagierte sich bisher, neben ihrem Teilzeitjob als Abteilungsleiterin Kunst und Kultur bei der Tuttlinger Volkshochschule, vor allem bei der Städtischen Galerie. Im Zusammenhang mit dem Wechsel in der Galerieleitung stoppte sie ihre Mitarbeit beim Kulturamt und legte auch ihr Amt im Kulturbeirat nieder. Näher dazu Stellung nehmen möchte sie auf Anfrage nicht, es sei zu einigen Vorkommnissen gekommen, die sie zu diesem Schritt bewogen, erklärte sie nur. Stattdessen will sie in die Zukunft schauen, ihr kulturelles Engagement in Villingen-Schwenningen fortführen. Sie hat bisher schon einige Ausstellungen organisiert, dann meist in Verbindung mit der Galerie. Diese Tätigkeit will sie nun in eigener Regie fortführen.

Außerdem bietet sie Kulturreisen an, demnächst beispielsweise nach Ascona am Lago Maggiore. Zudem will sie auch weiterhin an Kulturprojekten in Vereinen arbeiten. Anja Rudolf ist promovierte Kunsthistorikerin und studierte in Bonn und Wien unter anderem Kunstgeschichte und Städtebau. Seit 1999 lebt sie mit ihrer Familie in Villingen-Schwenningen. Neben der Galerie war sie im Franziskanermuseum aktiv, übernahm zum Beispiel auch die Redaktionsleitung für das Jubiläumsbuch Tannheim und arbeitete an der Stadtchronik. Ein Kontakt zu Anja Rudolf ist am Besten über ihre Mailadresse herzustellen. Sie lautet: Anja.Rudolf@web.de