Die Entscheidung ist gefallen. An der Stumpenkreuzung wird kein Kreisverkehr gebaut. Das kann man bedauern oder eben auch nicht. Lang genug wurde darum erbittert gestritten, die Argumente sind bekannt. Jetzt musste einfach einmal ein demokratischer Schlusspunkt gesetzt werden. Die Kreisräte machten sich den Beschluss jedenfalls nicht einfach: Auf der einen Seite stand die Sorge um Leib und Leben, auf der anderen die Überlegung, dass bereits durch die halbseitige Sperrung der Straße nach Weilersbach ein Plus an Sicherheit gewonnen wurde.

Daher glaubte die Mehrheit der Kreisräte, die hohe sechsstellige Investition ganz einsparen zu können. Die Konsequenz daraus kann jetzt aber nur lauten: Die kleine Straße nach Weilersbach muss ganz geschlossen werden – am besten mit einer Schranke, wie von der SPD vorgeschlagen. Die Schlüssel erhalten Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste, sodass im Fall des Falles der schnellste Weg offen ist.

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Für einige Weilersbacher bedeutet die Entscheidung nun einen Umweg, aber der ist zu verschmerzen. Und auch die Radler werden die alte Straße nutzen können, für sie wird die Fahrt umso sicherer, je weniger Autos ihnen entgegenkommen oder sie überholen. Außerdem kann möglicherweise die Stadt Villingen-Schwenningen der Ortschaft in anderen Bereichen entgegenkommen. Als Trostpflaster sozusagen.