Wie lässt sich die zunehmende Vermüllung der Stadt in den Griff bekommen? Ein Thema, das die Bürger umtreibt. Aber auch die Stadt hat den Müll im Fokus und die Verwaltung hat eine ganze Menge Ideen bereits umgesetzt oder ist dabei, diese zu testen. Oberbürgermeister Jürgen Roth hat in seinem Wahlkampf vor allem drei Dinge versprochen: Er will die Straßen schnell sanieren, die Stadt soll sauberer werden und er möchte ausreichend Kindergartenplätze schaffen. Das mit den Straßensanierungen läuft ganz gut, um die Vermüllung zu stoppen, hat er auch einige Maßnahmen ergriffen, im Moment hapert es noch etwas mit den Kindergartenplätzen, aber das ist ein anderes Thema.

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Zurück zum Müll: Hier punktet die Stadtverwaltung mit einer ganzen Menge Ideen. Egal ob Zivilstreifen, höhere Bußgelder, verstärkte Nassreinigung, größere Müllbehälter, spezielle technische Geräte: Alles hilft, die Stadt sauberer zu machen. Vor allem, wenn die Zivilstreifen konsequent durchgreifen und ein Müllsünder mal 100 Euro berappen muss, für einen weggeworfenen Kaugummi, dann hat das eine nachhaltig-abschreckende Wirkung. Das Problem wird einfach nur sein, die Leute wirklich auf frischer Tat zu ertappen. Hier ist auch mehr Zivilcourage jedes einzelnen Bürgers gefragt: Wenn sich jeder einmischt und Müllsünder auf ihren Frevel hinweist, statt schweigend weiterzugehen, vielleicht ändert sich dann das Bewusstsein.

Eigentlich müsste doch jedem VS-Bürger aufrichtig daran gelegen sein, diese wunderschöne Stadt mit ihren idyllischen Ecken sauber zu halten. Gelingen kann das nur, wenn alle an einem Strang ziehen und jeder einsieht, wie wichtig eine saubere Umwelt ist und wie sehr unsere Lebensqualität steigt, wenn wir in einer sauberen Stadt leben.