Nicht jeder, der einen erholsamen Urlaub genießen will, steigt in ein Flugzeug und lässt sich am Urlaubsort angekommen pauschal betreuen und versorgen. Auch die Reise mit Bus und Bahn ist immer eine Option. Viele entscheiden sich aber auch für die Reise mit dem eigenen Auto mit Luftmatratze und Zelt oder mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil. Perfekt ausgestattete Campingplätze im Norden oder im Süden Europas, oft mit Kinderbetreuung und viel Service für die Urlauber, lassen den Urlaub zu einer wirklichen Erholung werden. Damit aber An- und Rückreise diesen wertvollen Erholungsfaktor nicht zunichtemachen, sollte man sich hierfür Zeit nehmen.

Schon die Wahl der Reisezeit kann entscheidend sein. Wer am Freitagnachmittag nach der Arbeit die auf dem Koffer sitzende Familie einlädt und sofort abfahren will, um mal so eben 1000 Kilometer runterzureißen, der muss damit rechnen, dass es eine stressige Reise wird. Besser legt man den Reisebeginn in die Nacht oder zumindest auf den sehr frühen Morgen und lässt die ganz Eiligen vorfahren.

Aber auch die Autofahrt selber lässt sich dank vieler im Internet oder beim Automobilclub vor Ort erhältlichen Informationen bis ins kleinste Detail planen. So erhält man beim ADAC so genannte Toursets mit Informationen zu den auf der Strecke liegenden Ländern und der ACE gibt auf seiner Webseite wertvolle Tipps insbesondere auch für Camper.

Eine vom europäischen Verbraucherzentrum (www.evz.de) kostenlos zur Verfügung gestellte App bietet zudem für jeden Staat der EU und zusätzlich zu Schweiz, Island und Norwegen hilfreiche Informationen. Mit Hinweisen zu unterschiedlichen Regeln im Straßenverkehr, unbekannten Hinweis-, Gebots- und Verbotsschildern, Abfahrtszeiten von Fähren oder Hinweisen zu günstigen Parkplätzen in fremden Städten ist diese App hilfreich. (in)