VS-Villingen (est) Wer sind die beiden noch übrigen Investoren, die das alte Tonhallengelände an der Villinger Bertholdstraße bebauen wollen? Es handelt sich zum einen um die Böblinger Niederlassung des holländischen Unternehmens Ten Brinke Industrie- und Gewerbebau, die zum holländischen Baukonzern Ten Brinke gehört.

Der Konzern ist in Villingen nicht unbekannt. Ten Brinke hat sich kürzlich an der Villinger Innovationspark GmbH der Immobiliengruppe Richter aus Mainz beteiligt, um einen Teil der ehemaligen Richthofenkaserne mit Wohnungen zu bebauen. Bislang tut sich dort allerdings nichts.

Beim zweiten Interessenten handelt es sich um die Projektentwicklungsgesellschaft S&P Commercial Development in Erlangen, ein Tochterunternehmen der Sontowski & Partner Group (S&P), die ihr Geld als Projektentwickler, Bauträger und Investor im Immobiliengeschäft verdient. Die Tochtergesellschaft entwickelt nach eigenen Angaben „zukunftsweisende, urbane Mehrnutzungskonzepte (Multi-Use-Projekte) sowie Entwicklungen aus den Bereichen Hotel und Logistik„.

Die Konzepte dieser beiden Unternehmen haben am 23. Juli eine Fachjury am meisten überzeugt. Insgesamt haben 14 Interessenten ihre Entwürfe in geheimer Sitzung präsentiert (der SÜDKURIER berichtete). Wie die Stadtverwaltung jetzt in einer Sitzungsvorlage an den Gemeinderat berichtet, sollen die beiden ausgewählten Investoren ihre Entwürfe weiter verbessern. Anfang 2020 soll dann der Gemeinderat entscheiden, wer den Zuschlag bekommt. Wie berichtet, sollen auf rund 5000 Quadratmeter Grundfläche ein Supermarkt und ein Hotel entstehen.