In langen Schlangen standen hunderte Bürger geduldig wartend im Theater am Ring, um dem neuen Oberbürgermeister Jürgen Roth ihre Aufwartung zu machen. Geduldig schüttelte dieser unzählige Hände, hatte für alle ein offenes Ohr und so fing die Amtseinführung mit einiger Verspätung an. Es kamen deutlich mehr Gäste, als es Sitzplätze im Theater gibt, so wurde die Veranstaltung kurzerhand in den kleinen Saal übertragen.

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Durch das noch laufende Gerichtsverfahren wegen der Wahlanfechtung konnte Bürgermeister Detlev Bührer seinen neuen Chef Jürgen Roth nur als Amtsverweser ernennen mit der Amtsbezeichnung Oberbürgermeister. Bührer begrüßte auch die Gäste und führte in die Veranstaltung ein, die mit Grußworten von Regierungsvizepräsident Klemens Ficht, Landrat Sven Hinterseh, des Bundestagsabgeordneten Thorsten Frei, den Landtagsabgeordneten Martina Braun und Karl Rombach und Dauchingens Bürgermeister Torben Dorn als Vertreter der Gemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft. Für die schwungvolle und erfrischend lockere musikalische Umrahmung sorgte die Jazz Connexion des Deutenberg-Gymnasiums unter der Leitung von Stefan Merkl.

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Dann gehörte die Bühne Oberbürgermeister Jürgen Roth und mit Spannung warteten die Gäste aus Politik, Kirche, Vereinen, Feuerwehr, Gewerkschaften, Schulen, Hochschulen, Handwerk und Industrie ebenso wie die vielen Bürger auf die erste große Rede des neuen Oberbürgermeisters. Er griff viele seiner Wahlkampfthemen und -versprechungen auf und mahnte an, dass die Stadt wichtige Schritte tun müsse, es müsse vorangehen, denn "Stillstand ist Rückschritt." Neu dabei: Jürgen Roth will offensichtlich den Haushalt nochmals durchforsten: "Auch hier werden wir noch einmal drüber gehen und das veranschlagen, was wir mit Hilfe von Dritten und aus eigener Kraft auch wirklich schaffen können." Es helfe nicht, wenn alle Maßnahmen im Haushalt aufgeführt werden, wenn die Stadt sie nicht umsetzen könne.

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