Ein erfolgreiches Herbstfest hat erneut die Bläserjugend Weilersbach auf die Beine gestellt. 370 Besucher verfolgten in einer nahezu ausverkauften Glöckenberghalle den Auftritt der Formation der vier schrillen "Perlen aus dem Fehlatal" zum Auftakt des Herbstfestes. Mit ihrem Musikkabarett hielten die vier Damen mit ihrem Gitarristen drei Stunden den Stimmungspegel hoch. Für 18 Euro pro Eintrittskarte war das Fest auch aus finanzieller Hinsicht eine lukrative Veranstaltung für die Bläserjugend.

"Als sie nach der Zugabe mit Mikrofon und Gitarre durch die Zuschauerreihen nach draußen zogen, war das Publikum beim Mitklatschen und Mitgehen nicht mehr zu halten", blickt der Vorsitzende des Weilersbacher Musikvereins, Martin Helbig, auf den Auftritt zurück. Jedes Herbstfest der Bläserjugend hat als Höhepunkt eine künstlerische Gruppe zu Gast. Und jährlich scheinen die Besucher begeistert zu sein. "Gestern war der Auftritt sensationell, es hat Spaß gemacht. Die Atmosphäre unter den Gästen war mitreißend. Heute am zweiten Festtag sind wir zu Fuß aus Schwenningen noch einmal für eine Schlachtplatte her gelaufen", erzählen etwa Sandra und Norbert Butzke aus Schwenningen.

Die Bläserjugend ist hocherfreut über die Finanzspritze. Die Ansprüche der Eltern hinsichtlich der musikalischen Ausbildung ihrer Kinder seien zunehmend gestiegen. "Bei der musikalischen Ausbildung genügt es ihnen lange nicht mehr, die Kinder auf dem Musikinstrument etwas rumspielen zu lassen. Professionalität ist gefragt", so Helbig. Insofern hat auch die Bläserjugend ihre Zusammenarbeit mit der Villinger Musikakademie in puncto systematischer Ausbildung ihrer Zöglinge kontinuierlich ausgebaut. "Wir subventionieren diese Kooperation auch. Auch bauen wir unser Repertoire ständig aus. Bei einem Satz Noten für die ganze Truppe von 30 Jugendlichen gehen schon mal mehrere hundert Euro drauf", sagt Helbig. Das Fazit zum Herbstfest fällt von Helbig positiv aus: "Tolles Oktoberwetter, gelungene Show und zwei gute Gastkapellen aus Aixheim und Schabenhausen."