Rund 30 Hunde mit ihren Herrchen und Frauchen fanden sich im Tannheimer Freibad zum Hundeschwimmen ein. Bälle, Gummitiere und sonstige Spielzeuge flogen ins Wasser, um die Hunde zum Sprung ins kühle Nass zu bewegen. Manch ein Hund stand eher ratlos am Beckenrand und bellte sein Spielzeug an – vielleicht auch mit dem Gedanke, Herrchen oder Frauchen solle es doch wieder herausholen.

Deutlich mehr Vierbeiner bleiben am Beckenrand und auf der Wiese.
Deutlich mehr Vierbeiner bleiben am Beckenrand und auf der Wiese.

Einige der Vierbeiner konnten sich trotz allem überwinden und wagten den Sprung ins Becken. Auch wurde schon mal mit einem Schubs nachgeholfen. Hero, ein dreieinhalb jähriger Rottweiler, war einer der begeistertsten Hundeschwimmer. Im Hechtsprung ging es mehr als einmal ins Schwimmbecken. Ansonsten hatten die Vierbeiner deutlich mehr Spaß auf der Wiese als im Becken. Bis auf eine kleine Beißerei, verlief alles friedlich.

Der Tannheimer Manfred Fischer bringt Nero mit, der ein begeisterter Schwimmer ist und in jedes Gewässer springt.
Der Tannheimer Manfred Fischer bringt Nero mit, der ein begeisterter Schwimmer ist und in jedes Gewässer springt.

Zum ersten Mal

"Das ist das erste Hundeschwimmen in Tannheim", berichtet die stellvertretende Schriftführerin vom Förderverein Freibad Tannheim, Doris Rombach. "Wir haben für den Vorschlag, ein Hundeschwimmen zu veranstalten, einen Preis über 1000 Euro beim Vereinswettbewerb gewonnen und freuen uns, dass so viele gekommen sind", so Rombach weiter. Den Preis und die Einnahmen vom Kaffee- und Kuchenverkauf fließe in die Sanierung des Schwimmbeckens. Ehrenamtliche sorgen dafür, dass das Tannheimer Bad betrieben werden kann.