Was hilft, damit Ratten sich gerade in den warmen Sommermonaten nicht auf dem Grundstück oder gar im Haus einnisten. Wir haben Tipps von Landratsamt und Schädlingsbekämpfern gesammelt.

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  • Speiseresteabfälle nie für Ratten zugänglich lagern. Insbesondere Fleisch- oder Käsereste locken Ratten an.
  • Gelbe Säcke oder Restmüllsäcke nach Möglichkeit nicht im Freien lagern. Wenn diese nur im Freien gelagert werden können, dann möglichst schwer zugänglich für Nagetiere – beispielsweise in geeignetem Behälter oder Müllbehälterbox etc..
  • Die Bereitstellung zur Abfuhr möglichst am frühen Morgen am Abfuhrtag – jedoch rechtzeitig vor 6:30 Uhr. Die Bereitstellung am Vortag ist zulässig, jedoch nicht vor 18 Uhr.
  • Bei der Eigenkompostierung von Küchenabfällen Lebensmittelabfälle ausreichend sichern. Bei der offenen Kompostierung ist das meist nicht der Fall. Daher werden geschlossene Komposter empfohlen. Fleischreste oder Reste von Milchprodukten sind für die Eigenkompostierung nicht geeignet und gehören in die Biotonne oder im Einzelfall in die Restmülltonne.
  • Essensreste sollten auf keinen Fall über die Toilette oder den Ausguss in der Spüle entsorgt werden, da diese den Ratten in der Kanalisation und den Rohrsystemen als willkommene Nahrungsquelle dienen.
  • Wer Haustiere hat sollte darauf achten, das Tierfutter verschlossen zu lagern. Ratten freuen sich auch über Vogelhäuschen, mit denen sie sehr gut durch den harten Winter kommen.
  • Müllsäcke – verschlossen bzw. im Müllcontainer deponieren und möglichst erst am Tag der Abfuhr an die Straße stellen. Dasselbe gilt für Gelbe Säcke. Deckel von Biotonnen sollten grundsätzlich verschlossen gehalten werden, da sonst Ratten eindringen.
  • Vor allem in den Wintermonaten sollten Türen zum Garten oder Hof konsequent geschlossen werden. Unvergitterte Kellerfenster sollten ebenfalls nicht offen stehen gelassen werden.