Viel Andrang und großer Trubel herrschte am Dreikönigstag im Vereinshaus „Alte Schule“, als dort die Gayser-Gilde mit ihrem traditionellen Häs-TÜV und der Aufnahme von neuen Schämenträgern und Gayser-Musikanten den Beginn der fünften Jahreszeit einläuteten.

Viele Zuschauer waren zum Häs-TÜV gekommen, wo unter den strengen Augen eine Jury Häs und Schäme auf Vollständigkeit und Unversehrtheit überprüft wurden, damit die Träger an den kommenden Umzügen teilnehmen dürfen. Und so wie es aussah, musste niemand aus dem Verkehr gezogen werden.

Dann blies Stefanie Baumann vom Vorstandsteam zur Aufnahme von einem neuen Hästräger und einem Gayser-Musikanten. Unter Androhung einer Strafe von 100 Liter Schorle mussten sie geloben, dass sie die Gebote der Gayser stets achten und ehren, kein Schindluder mit ihnen treiben werden und dass sie über die Fastnachtszeit der Gilde mehr Liebe entgegenbringen werden, als ihrem Partner. Dies wurde dann mit einem kräftigen Schluck besiegelt, während die Gayser-Musikanten unter der Leitung von Thomas Haberer das Gayser-Lied anstimmten.

Als neue Schämenträgerin konnten beim Häs-TÜV der Gayser-Gilde Lena Glatz und als neuer Gayser-Musikant Uwe Strohmaier durch ihren Schwur in die Gilde aufgenommen werden.
Als neue Schämenträgerin konnten beim Häs-TÜV der Gayser-Gilde Lena Glatz und als neuer Gayser-Musikant Uwe Strohmaier durch ihren Schwur in die Gilde aufgenommen werden.

Gleichzeitig hat auch der Kartenvorverkauf für die beiden Gayser-Bälle am Freitag, 24. Februar, und am Sonntag, 26. Februar, begonnen. Danach formierte sich die Narrenschar, angeführt durch die Gayser-Musikanten, zu einem kleinen Umzug in Richtung Ortsmitte, wo der überdimensionale Gayser-Knochen als Symbol der Gilde aufgestellt wurde.

Für den Beginn der Fastnacht hatte sich die Gayser-Gilde etwas Besonderes einfallen lassen und funktionierte den neuen Dorfbrunnen auf dem Rathausvorplatz kurzer Hand in einen Narrenbrunnen und den Weihnachtsbaum in einen Fastnachtsbaum um.
Für den Beginn der Fastnacht hatte sich die Gayser-Gilde etwas Besonderes einfallen lassen und funktionierte den neuen Dorfbrunnen auf dem Rathausvorplatz kurzer Hand in einen Narrenbrunnen und den Weihnachtsbaum in einen Fastnachtsbaum um.

Und wie man die Gayser-Gilde kennt, hatten sie noch eine Überraschung in der Hinterhand. Von der Ortsmitte ging es zum Rathausvorplatz, wo inzwischen auch Ortsvorsteher Klaus Martin eingetroffen war. Über Nacht hatten die Gayser den neuen Dorfbrunnen verhüllt und den Weihnachtsbaum statt mit Lametta mit Knochen geschmückt. Andreas Zimmermann enthüllte den Brunnen, den während der Fastnacht das Emblem der Gayser-Gilde schmücken wird.