Mit einem neuen Konzept geht die Gayser-Gilde in die kommende Fasnet und erhielt dafür von den Mitgliedern in der Hauptversammlung volle Rückendeckung.

So soll bereits am 6. Januar am Nachmittag nach dem Häs-TÜV der Knochen, das Symbol der Gilde, in der Ortsmitte aufgestellt und anschließend der neue Dorfbrunnen beim Rathaus geschmückt werden, wie Michael Zimmermann vom Vorstandsteam erläuterte. Auch wird es in Zukunft nur noch einen Gayser-Ball geben, nachdem in diesem Jahr der zweite Ball wegen zu geringer Nachfrage abgesagt werden musste. Für den im Februar geplanten Rum- und Num-Umzug in Obereschach soll es auch eine Änderung geben, indem die Umzugsaufstellung zur Schule verlegt und die Strecke verkürzt wird.

In seinem Bericht bemängelte Michael Zimmermann die nachlassende Hilfsbereitschaft, wie sie beim diesjährigen Dorffest beim Abbau deutlich zutage trat. Stefanie Baumann ließ das zu Ende gehende Vereinsjahr noch einmal Revue passieren, wobei natürlich die Dorffasnet im Vordergrund stand. Aber auch Teilnahmen an Umzügen, die Teilnahme am Dorffest und die beiden Warentauschbörsen zählten zu den Höhepunkten. Dank der Rücklagen konnte die Kasse einen leichten Verlust locker ertragen, sodass die Entlastung, von Ortsvorsteher Klaus Martin beantragt, einstimmig ausfiel.

Ein einstimmiges Votum gab es auch für eine Satzungsänderung, die vom Finanzamt vorgeschrieben wurde. Zügig konnten auch die Neuwahlen abgewickelt werden, da sich alle Amtsinhaber wieder zur Verfügung stellten. So wurden Ralph Dittmar, Fabienne Fehrenbach, Susanne Raus und Marc Rottler als Beisitzer einstimmig bestätigt und für einen seit vergangenem Jahr vakanten Beisitzerposten konnte Jenny Sonnenberg gewonnen werden. Wolfgang Linkenheil und Fabian Schwarz wurden als Kassenprüfer wiedergewählt.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Heidi Kaiser, Erika Janzen, Tobias Rottler, Michaela Zimmermann, Jürgen Fleig, Bianca Weiß, Claudia Hilser, Sven Glatz, Rafael Zimmermann, Karina Zimmermann, Mathias Zimmermann, Bernd Volk, Volker Storz, Simon Haberer, Bernhard Hummel, Wolfgang Zimmermann, Harald Wolf, Joachim Kreutzer und Robert Mang jun. mit einer Urkunde ausgezeichnet. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde an Hans Becherer, Margot und Ludwig Bendowski, Marianne Wolbert, Hans-Jörg Rottler, Robert Mosbacher, Roswitha Göhringer, Silke Haberer und Kurt Weiß der silbernen Ehrenorden überreicht.