Nur wer mit Argusaugen über den Münsterplatz läuft, kommt ohne zu stolpern durch. Nach einem SÜDKURIER-Bericht wies ein Leser darauf hin, dass in den Randbereichen das Pflaster besonders stark geschädigt ist. Dort ragen scharfkantige Pflastersteine ein paar Zentimeter über das normale Niveau empor, weil sie nur noch locker liegen, zum Beispiel in der Nähe der Stadtbibliothek sowie auf der gegenüberliegenden Seite des Münsters. Andere Steine fehlen ganz. Bereits jetzt seien Trupps der Technischen Dienste regelmäßig im Einsatz, um die schlechtesten Stellen zu reparieren, betont die Sprecherin der Stadtverwaltung, Oxana Brunner, auf Anfrage.

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Aber selbst Brunner muss einräumen, dass neue Stellen, kaum seien die alten geflickt, schadhaft werden. Daher werde der Gemeinderat nach den Ferien entscheiden, wie es weitergeht. Es ist geplant, einen etwa zwei Meter breiten Weg um das Münster abzuschleifen, damit Menschen mit Handicap, mit Rollstühlen und Rollatoren, besser über das aktuell sehr holprige Pflaster kommen. Außerdem sollen die Fugen saniert werden. Ob dies ausreicht, um den maroden Platz wiederherzustellen, wird von Kritikern bezweifelt.

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Aktuell ist geplant, dass der Gemeinderat noch dieses Jahr über den Sanierungsplan entscheidet. Dann könnte das Projekt nächstes Jahr starten. „Es geht voran“, freut sich Susanne Schneider vom Seniorenrat. Das Gremium hat auch noch vorgeschlagen, den Teil der Kronengasse, die Fußgängerzone ist, zu sanieren. Es sei für die schweren Marktfahrzeuge Zu- und Abfahrt, argumentiert Schneider. Daher sei das Pflaster auch an dieser Stelle beeinträchtigt.

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Derzeit wird das Abschleifen des Pflasters nach dem Konstanzer Modell favorisiert. Eine andere Fräsmethode wurde bereits im Vorfeld abgelehnt. In Frage kommt noch das Schneiden und Wiedereinsetzen der Steine.

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