Voraussichtlich noch in der ersten Julihälfte wird mit den Arbeiten zum Umbau der Kreuzung von Kirchdorfer-, Steinwiesenstraße und Forellenweg in einen Minikreisverkehr begonnen. Dies teilte am Montag eine Sprecherin der Stadtverwaltung mit. In Marbach naht damit die zweite Großbaustelle nach der Umgestaltung der Kreuzung an der Linde im Jahr 2015. Auch hier wurde der Verkehrsknotenpunkt mit dem Bau eines Kreisverkehrs entschärft.

Des Weiteren soll die Kirchdorfer Straße zwischen dem bestehenden Minikreisverkehr an Schaffhauser-, Straßburger- und Kirchdorfer Straße und dem geplanten zweiten Minikreisverkehr bei der Kirche umgestaltet werden. Für die Fußgänger wird in der Kirchdorfer Straße als Ersatz für die beim Rathaus wegfallende Fußgängerampel ein Zebrastreifen an der Zufahrt zum neuen Minikreisel realisiert. Die bauliche Umsetzung des Projektes umfasst nach Angaben der Stadtverwaltung „eine Bauzeit von rund fünf Monaten“.

Über den Bauablauf und die damit verbundenen Einschränkungen informiert die Stadtverwaltung am Mittwoch, 12. Juli, 19.30 Uhr, in der Aula der Grundschule Marbach. Beim Informationsabend haben Bürger die Möglichkeit, Fragen und Anliegen vorzutragen. Dafür stehen an diesem Abend Vertreter der Ortsverwaltung, des Ingenieurbüros Breinlinger, des Bürgeramtes und des Stadtbauamtes zur Verfügung, heißt es weiter.

Beim Bau des Kreisverkehrs bei der Linde gab es erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen. Staus in Richtung Villingen, Staus in Richtung Brigachtal sowie Richtung Bad Dürrheim waren die Folge. Vor allem zu Zeiten des Berufsverkehrs am Morgen zwischen 7 und 8 Uhr sowie zum Feierabend ab 16 Uhr bildeten sich die Warteschlangen. Dies wird voraussichtlich auch dieses Mal der Fall sein.

Beide Kreiselbauten gelten planerisch als sehr anspruchsvoll. War es beim Linden-Kreisel die abschüssige Geländestrecke, ist es beim Kirch-Kreisel die räumliche Enge zwischen der Feuerwehr und dem Gotteshaus einerseits sowie den gegenüberliegenden Flächen der Privateigentümer andererseits.