10,23 Euro könnten künftig für Brandschutzwachen pro Stunde fällig werden. Das ist rund eine Verdreifachung der bisherigen Kosten und sorgt daher für Aufregung. Vor allem für Vereine könnte es teurer werden. Zu Wort gemeldet haben sich bisher einige Ortschaftsräte – mit skeptischen Stimmen. Die Freien Wähler fordern daher, wie es in einer Pressemitteilung heißt, von Oberbürgermeister Jürgen Roth, den Aufwand zu verringern. Die Freien Wähler beantragen, dass in den Mehrzweckhallen der kleinen Stadtbezirke mit sofortiger Wirkung kein Brandsicherheits-Wachdient mehr gestellt werden muss. Außerdem solle in den Hallen der kleinen Stadtbezirke keine Pyrotechnik mehr eingesetzt werden. Außerdem werde beantragt, dass die jeweiligen Ortsverwaltungen aus Brandschutzgründen keine Hinweise und Aufstellungen zu in den Mehrzweckhallen stattfindenden Veranstaltungen mehr erstellen müssen, um den Verwaltungsaufwand zu minimieren. Die Fraktion fordert für die beiden großen Stadtbezirke, dass in deren Veranstaltungsräume eine Begrenzung der Wachhabenden auf maximal zwei Personen, unabhängig von der Art der Veranstaltung, eingeführt werden solle. Laut der Versammlungsstättenordnung müsse bei Veranstaltungen mit erhöhter Brandgefahr der Betreiber eine Brandsicherheitswache einrichten. Diese erhöhte Brandgefahr sehen die Freien Wähler in den kleinen Stadtbezirken bei Verbot von Pyrotechnik nicht mehr gegeben. Die Begrenzung der Wachhabenden, zum Beispiel bei Fasnachtsbällen, begründen die Freien Wähler damit, dass die Versammlungsstättenordnung keine Anzahl der Wachhabenden vorschreibt und dies in vergleichbaren Städten, wenn überhaupt Bandsicherheitswachdienst als notwendig angesehen wird, dieser auf zwei Personen begrenzt ist, schreibt der stellvertretende Fraktionssprecher Bertold Ummenhofer.