Am Sonntag entscheiden die Bürger des Oberzentrums, wer in den kommenden acht Jahren die Geschicke der Stadt als Oberbürgermeister lenken wird. Nachfolgend eine Übersicht zu den wichtigsten Punkten für Wähler:

  • Die Wahlberechtigten: Wie die Stadt doch wächst: Die Zahl der Wahlberechtigten lag vor acht Jahren bei rund 60 000 Bürgern, in diesem Jahr sind rund 65 000 Villingen-Schwenninger wahlberechtigt. Der faktische Zuwachs liegt vor allem an den 16-Jährigen, die erstmals bei der OB-Wahl ihre Stimme abgeben dürfen. Nicht jeder Bürger ist wahlberechtigt. Nur wer länger als drei Monate in der Stadt gemeldet ist, darf seine Stimme abgeben.
  • Der Wahlsonntag: Die Wahllokale sind am Sonntag, 21. Oktober, 8 bis 18 Uhr, geöffnet. Mit der Post hat die Stadt eine bei Wahlen übliche Vereinbarung getroffen, die gewährleistet, dass auch alle Wahlbriefe bis zur Schließung der Wahllokale im entsprechenden Wahlbüro ankommen. Um 19.30 Uhr, also eineinhalb Stunden nach der Schließung der Wahllokale, will die Stadt bereits alle Stimmen ausgezählt haben und das amtliche Endergebnis präsentieren.
  • Die Wahlhelfer: Insgesamt 450 Helfer sind bei der Wahl in diesem Jahr im Einsatz. Sie holen die Stimmzettel der Briefwähler aus den Rathäusern der Stadtbezirke und den Briefkästen der Teilorte ab, sie bewachen die Wahlurnen, kontrollieren in den Wahllokalen, wer wählen darf, und zählen am Abend die Stimmzettel aus. Zwei Drittel der Helfer sind städtische Angestellte. „Das andere Drittel sind Ehrenamtliche“, sagt Oxana Brunner, Pressesprecherin der Stadt.
  • Der zweite Wahlgang: Weil am 7. Oktober keiner der Bewerber die 50-Prozent-Marke erreicht hat, gibt es diesen Sonntag die Neuwahl. Statt sechs Bewerbern wie bei der ersten Abstimmung sind es nun nur noch fünf. Gaetano Cristilli ist nicht mehr im Bewerberfeld vertreten.
  • So wird die Wahl entschieden: Jeder Wahlberechtigte hat eine Stimme. Im nunerfolgenden zweiten Wahlgang genügt zum Wahlsieg die einfache Mehrheit. Das heißt, wer die meisten Stimmen hat, der wird zum 1. Januar neuer Oberbürgermeister von Villingen-Schwenningen.
  • Der Wahlausschuss: Am Montag, 22. Oktober, trifft sich der Gemeindewahlausschuss um 18.30 Uhr in öffentlicher Sitzung in der Neuen Tonhalle, um die Wahlniederschriften auf deren Ordnungsmäßigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen und um das Wahlergebnis endgültig festzustellen.
  • Hilfe von der Stadtverwaltung: Bei Problemen und Unsicherheiten hat das Rathaus folgende Rufnummer freigeschaltet: 07721-821990. Besetzt ist dieser Anschluss am Samstag von 8.30 bis 12 Uhr und am Sonntag von 8 bis 18 Uhr.
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