Das Sturmtief „Sabine“ hat im gesamten Schwarzwald Spuren hinterlassen und zu großen Schäden im Wald geführt. Auch der Stadtwald Villingen-Schwenningen wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. In den kommenden Wochen und Monaten werden viele Wege und Straßen durch die Aufräumarbeiten und natürlich aus Sicherheitsgründen gesperrt sein, dies teilt die Stadtverwaltung in einer Presseerklärung mit. Diese Sperrungen sind notwendig und zum eigenen Schutz, aber auch, um die Arbeiten nicht zu behindern, und sind deshalb unbedingt einzuhalten. Dies gilt gleichermaßen für die Wanderwege und für das Befahren von Straßen, die durch oder entlang von Wäldern führen.

Große Gefahr

Die Wanderwege rings um die Doppelstadt, darunter auch der Premiumwanderweg, sind daher bis auf Weiteres gesperrt. Voraussichtlich ist die Herstellung der Verkehrssicherheit und die Öffnung der Wanderwege erst bis Juni/Juli 2020 möglich, erklärt das Forstamt. Auf den befahrbaren Forstwegen im VS-Wald finden nach und nach die schwierigen Aufräumarbeiten statt. Voraussichtlich Mitte nächster Woche können diese wieder geöffnet werden.

Eine hohe Gefahr besteht auch nach dem Sturm weiterhin, da es zahlreiche angebrochene Äste und Bäume gibt, die erst in den nächsten Wochen und Monaten beseitigt werden. Es besteht ein hohes Risiko durch umstürzende Bäume und herabbrechende Äste oder Baumkronen, warnt das Forstamt und betont: Das Betreten des Waldes erfolge auf eigene Gefahr.