Für viele Pendler, Anwohner und Bürger war es zuletzt nur noch ein Ärgernis: die marode Niederwiesenstraße. Doch das soll sich nun ändern: Die wichtige Verbindung wird zur Großbaustelle. Direkt im Anschluss an die Arbeiten der Stadtwerke beginnen die Straßenbauarbeiten zur Sanierung der Niederwiesenstraße am Donnerstag, 4. Oktober, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Zwischen der Warenbachbrücke und dem Ortsende erhält die Fahrbahn einen neuen Asphaltbelag. Zwischen dem Kuthmühleweg und dem Abzweig zur Kompostanlage wird der fehlende Gehweg hergestellt. Für den späteren Ausbau der Breitbandverkabelung werden Leerrohre im Bereich der neu gebauten Gehwege verlegt. Die Bushaltestellen werden behindertengerecht ausgebaut.

Umleitung über Rietheimer Straße

Die Bauarbeiten werden unter halbseitiger Sperrung der Niederwiesenstraße durchgeführt. Sowohl in diesem Jahr als auch beim nächsten Abschnitt im Jahr 2019 wird der Verkehr aus Richtung Rietheim/Marbach per Einbahnstraßenregelung durch die Baustelle geleitet. Stadtauswärts erfolgt die Verkehrsführung über die Rietheimer Straße. Im letzten Abschnitt wird die Einbahnstraße durch die Baustelle umgekehrt und die Umleitung stadteinwärts erfolgt über den Unteren Dammweg.

Erst Oktober 2019 fertig

Die Baumaßnahme wird in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Im Herbst dieses Jahres wird der Bereich zwischen der Warenbachbrücke bis etwa auf Höhe Niederwiesenstraße 11 hergestellt. Die weitere Sanierung bis zum Ortsende wird 2019 durchgeführt, diese Arbeiten werden einerseits bis zur Einmündung Rietheimer Straße, andererseits bis Ortsende aufgeteilt. Als Fertigstellungstermin für die Gesamtmaßnahme ist Ende Oktober 2019 vorgesehen. Die Stadt bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Maßnahme und die damit verbundenen Einschränkungen. Der Fußgängerverkehr ist in allen Bauabschnitten jederzeit möglich. Damit wird in Villingen eine weitere Straße saniert – eine Forderung, die gerade von Anwohnern in der Vergangenheit immer wieder aufgestellt worden war.