Eine Stichprobe an der Feldnermühle habe aber wieder tote Fische ergeben. Auch in der vergangenen Woche waren verendete Fische gefunden worden. Der hohe Wasserstand und der zeitweise Schwallbetrieb des Wasserkraftwerkes in Unterkirnach erschwerten allerdings immer wieder die Suche, da tote Fische abgetrieben oder von angeschwemmten Sedimenten zugedeckt werden, so die Angler.

Das anhaltende Fischsterben und die Nachricht des Landratsamtes, dass die bisherigen Untersuchungen keine Ergebnisse erbracht hätten, sorgen für Verunsicherung bei den Anglern. Den Anglern bleibe im Moment nichts weiter übrig, als der Situation relativ tatenlos zuzusehen. Weitere Möglichkeiten zur Ursachenforschung werden im Moment besprochen und die vom Landratsamt und Landesfischereiverband angedachten Maßnahmen zur Schadensursachensuche werden die Villinger Angler mit aller Kraft unterstützen, heißt es weiter.

Geplant seien in dieser Woche täglich Kontroll-Stichproben an den Wasserkraftwerken an der Feldner Mühle und an der Rindenmühle. Zudem besteht für die Fischer ein Angelverbot für die Brigach.

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