Auf den wirklichen Kaffeegeschmack sei er erst während einer Geschäftsreise durch die nahe gelegene Schweiz gekommen. Jürgen Borchert ist Experte für Kaffeemaschinen und schwört auf hochwertige Technik, die wirklichen Kaffeegenuss erst möglich mache. Damals war Deutschland in seinen Augen noch Kaffeeentwicklungsland. Er habe zum ersten Mal einen Café cremé oder wie die Schweizer sagen einen Schümli probieren können und in der Folge für sich selber beschlossen, auch den deutschen Kunden zu echtem Kaffeegenuss zu verhelfen.

Aus dieser Begegnung mit diesem herrlichen Kaffeegenuss ist mittlerweile ein Beruf geworden und Jürgen Borchert handelt seit mehr als 25 Jahren mit hochwertigen Kaffeemaschinen und Kaffeesorten. Und die Begeisterung, die der heutige Kaffeeexperte für seinen Beruf empfindet, ist ihm heute noch anzumerken.

Mit dem Café-Studio Borchert, das er im Villinger Industriegebiet Vockenhausen, in der Werner-von-Siemens-Straße 11 bezogen hat, hat sich der Kaffeeliebhaber Borchert einen Traum erfüllt. Er setze künftig nur noch auf hochwertige Technik, wie man sie beispielsweise in den Maschinen der Marke Jura findet. Die Marken de Longhi und Nivona stehen ebenfalls für diese hohe Qualität, so Borchert.

Im neuen Cafe-Studio konnte der Unternehmer noch einen weiteren passenden Baustein hinzufügen. Ehefrau Gaby vertreibt unter dem Label Löwenstein hochwertige biologische Reinigungsmittel und ist ebenfalls froh über den neuen Standort. Im heutigen Domizil, in den Räumen in der Werner-von-Siemens-Straße 11, gegenüber vom Villinger Weinhändler Riegger, kann Jürgen Borchert zufrieden sein. Große helle Räume ermöglichen eine übersichtliche Präsentation der verschiedenen Kaffeeautomaten und -maschinen und dem notwendigen Zubehör. Außerdem gibt es ausreichend Lagerfläche und eine ebenfalls großzügige Werkstatt.

Denn Jürgen Borchert verkauft nicht nur Kaffeemaschinen, zur Freude seiner Kundschaft repariert und wartet er die Kaffeeautomaten auch. Und vor dem Verkauf steht stets ein Gespräch mit dem Kunden, um die individuellen Bedürfnisse des künftigen Kaffeetrinkers zu finden. Die sorgfältige Einstellung der Maschine und die Abstimmung auf eine bestimmte Kaffeesorte sowie eine Wasseranalyse seien obligatorisch, so Borchert.

Zur Zubereitung gehört natürlich nur allerfeinster Kaffee aus den besten Anbaugebieten der Welt. Die Hochlandkaffees werden noch im klassischen Trommelröstverfahren hergestellt und bei Temperaturen von 180 bis 220 Grad schonend geröstet. Dies macht den Kaffee einerseits ergiebiger und geschmackvoller und auch wesentlich verträglicher. Säure und Gerbstoffe werden in der etwa 20-minütigen Röstzeit abgebaut. Großröster arbeiten dagegen laut dem Kaffee-Fachmann mit 600 bis 800 Grad und einer Röstzeit von lediglich etwa 90 Sekunden.

Wenn hier viel von hoher Qualität der Kaffeemaschinen die Rede ist, dann solle man sich nicht abschrecken lassen, denn eine wirklich hochwertige Kaffeemaschine bekommt man bereits zu einem Preis von unter 800 Euro, verrät Kaffeeexperte Jürgen Borchert. Man findet ihn natürlich auch im Internet unter www.cafestudio.de. (in)