Bald ist es fertiggestellt, das neue Kulturzentrum: die Kulturscheune am Klosterhof. Der Vorsitzende des Jugendförderwerkes, Dieter Sirringhaus, freut sich, dass die Handwerker so gut im Zeitplan liegen. „Das Gebäude, seine Räumlichkeiten und die Technik ermöglicht es uns, ein Angebot für alle Altersgruppen zu schaffen“, erklärt Sirringhaus.

Das könnte Sie auch interessieren

Alle Räume sind so angelegt, dass sie jederzeit einzeln für kleinste Veranstaltungen, aber auch komplett für größere Konzerte genutzt werden können – inklusive einem nutzbaren Außenbereich. Entsprechend günstig können dann auch die Preise für die Veranstalter gestaffelt werden.

Dieter Sirringhaus erklärt bei einem Video-Rundgang die neue Kulturscheune am Klosterhof.
Dieter Sirringhaus erklärt bei einem Video-Rundgang die neue Kulturscheune am Klosterhof. | Bild: Hans-Juergen Goetz

Der große Saal:

Hier passen 400 Leute rein, ideal für ein größeres Konzert. Mit Bestuhlung ergeben sich 250 Sitzplätze. Und wenn noch Tische gewünscht werden, sind es immer noch 150 Plätze.

Ein weiterer Blick in den großen Saal, im Hintergrund der Eingang vom Foyer her.
Ein weiterer Blick in den großen Saal, im Hintergrund der Eingang vom Foyer her. | Bild: Hans-Juergen Goetz

Die Bühne:

Hier ist alles vorhanden, was man braucht: Licht- und Tontechnik, ein Vorhang und eine große Leinwand. Zugang gibt es von beiden Seiten von vorne beziehungsweise von hinten direkt aus der Künstler-Garderobe – oder über deren Türe nach Außen. Audioverstärker, Videoprojektor und Lichtsteuerung können direkt an der hinteren Wand des Saales angeschlossen werden.

Diese Aussicht in den großen Saal ergibt sich von der Bühne aus.
Diese Aussicht in den großen Saal ergibt sich von der Bühne aus. | Bild: Hans-Juergen Goetz

Die Küche:

Die kleine Küche bietet für Vereine und Jugendgruppen alles Nötige. Sie kann auf Wunsch selbst bewirtschaftet werden. Die Theke dient als Getränke-Ausschank, der direkt vom Saal und Foyer aus zugänglich ist. Eine weitere Türe erlaubt eine ideale Belieferung direkt von Außen.

Hier entstehend derzeit die Küche und der künftige Ausschankbereich.
Hier entstehend derzeit die Küche und der künftige Ausschankbereich. | Bild: Hans-Juergen Goetz

Das Foyer:

Dieser große Vorraum kann separat genutzt werden, für kleine Veranstaltungen, bei denen der Saal mit seiner Bühne schon zu groß wäre. Bei großen Veranstaltungen dient er aber als Eingangsbereich. Die Garderoben an der Wand sind ausklappbar und können damit je nach Bedarf aktiviert oder versteckt werden.

Das Foyer mit Eingangsbereich.
Das Foyer mit Eingangsbereich. | Bild: Hans-Juergen Goetz

Der Eingang:

Hier kann eine Kasse installiert werden – und man gelangt von hier aus zu den sanitären Anlagen sowie zu zwei weiteren Räumen, die für Spezialzwecke, etwa als Probe-Räume, genutzt werden können.

Hier geht es zur Künstlergarderobe.
Hier geht es zur Künstlergarderobe. | Bild: Hans-Juergen Goetz

Der Außenbereich:

Das Gelände wird abgezäunt sein, sodass der Zugang besser kontrollierbar ist. Gleich am Eingang wird noch ein kleines Kassenhäuschen installiert, welches bei größeren Veranstaltungen genutzt werden kann. Im westlichen Bereich neben der Halle befindet sich eine große Wiese, die für Veranstaltungen im Freien genutzt werden kann. Über die großen Fenstertüren des großen Saales und des Foyers kann hier auch eine direkte Verbindung ins Gebäude geschaffen werden.

Hohe Fenstertüren lassen viel Licht ins Gebäude und ermöglichen zugleich die Verbindung zum Außenbereich.
Hohe Fenstertüren lassen viel Licht ins Gebäude und ermöglichen zugleich die Verbindung zum Außenbereich. | Bild: Hans-Juergen Goetz

Die Parkplätze:

Sie befinden sich direkt vor dem Gebäude. Ob ihre Zahl bei großen Veranstaltungen ausreichend sei wird, muss sich noch weisen.

Eine Perspektive von außen – noch prägen Winter und Baustellenzustand den Anblick.
Eine Perspektive von außen – noch prägen Winter und Baustellenzustand den Anblick. | Bild: Hans-Juergen Goetz

„Wir freuen uns darauf, dieses schöne Gebäude bald in Betrieb nehmen zu dürfen und den Kindern und Jugendlichen unserer Stadt endlich wieder die Möglichkeit zu geben, sich kulturell verwirklichen und präsentieren zu können“, so Sirringhaus.

Das könnte Sie auch interessieren