2006 waren Stefan König und Florian Schofer bei den Weltjugendtagen in einem Gottesdienst im Freiburger Münster. Sie waren so begeistert von der Band, die dort spielte, dass kurz danach die Idee wuchs, eine eigene Band zu gründen.

Jugendliche Musik-Begeisterung

„Wir haben gleich Noten gekauft und überlegt, was wir alles für eine Band benötigen“, erzählt König. Musiker natürlich, und so habe man Freunde und Bekannte angesprochen, um sie für die Idee zu gewinnen. „Anfangs haben wir mit sechs bis sieben Musikern völlig unkoordiniert Lieder geprobt, bis wir dann 2007 unseren ersten Auftritt als Domino-Band in der Heilig Kreuz-Kirche hatten“, so König. Danach seien die Anfragen für Jugendgottesdienste und Firmungen aus der ganzen Region gekommen.

„Mit dem Herrn, für den Herrn“

„Domino bedeutet aus Lateinischen sinngemäß ,Mit dem Herrn, für den Herrn‘“, erklärt König den Bandnamen. Es war auch 2007, als Dekan Josef Fischer in die Münsterpfarrei kam. „Er hat im Pfarrhaus einen Proberaum für uns zur Verfügung gestellt, in dem wir jederzeit proben und das Equipment stehen lassen konnten“, sagt König.

Mehr als ein Dutzend Auftritte im Jahr

Bis zu 13 Auftritte hatte die Domino-Band jedes Jahr, überwiegend in 50 Pfarreien der Seelsorgeeinheit Villingen und in der ganzen Region. „Darüber hinaus haben wir bei der Sternsingeraussendung im Freiburger Münster gespielt, hatten Auftritte in Offenburg und Karlsruhe, spielten bei Hochzeiten von Bandmitgliedern und wurden zur einer Firmung nach Trimbach in der Schweiz eingeladen“, berichtet König.

Abschied am Sonntag

Aber nun kommt es zum Schnitt: „Die Domino-Band wird sich nach 13 Jahren auflösen und wir werden uns am 26. Mai um 18 Uhr im Gottesdienst in der St. Konrad-Kirche verabschieden“, sagt König mit etwas Wehmut. Es sei immer schwieriger geworden, wegen Familien, Ausbildung und Studium gemeinsame Probentermine zu finden. Ab 17.30 Uhr gibt es einen Rückblick in Bildern von der Domino-Band, in der über die Jahre hinweg insgesamt 35 Musikerinnen und Musiker gespielt hatten. „Das Equipment, das angeschafft wurde, soll in der Seelsorgeeinheit verbleiben und vielleicht gründet sich ja einmal eine neue Band“, hofft König.