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Zahlreiche Anwohner der Hammerhalde waren am Dienstagabend in die Neue Tonhalle gekommen: Sie wollten wissen, wie die Stadträte sich bezüglich der geplanten Bebauung einer Wiese unterhalb der Loretto-Kapelle entscheiden würden. Sie gingen zufrieden nach Hause: Mit einer Mehrheit von neun zu drei Stimmen haben die Stadträte die Bebauung mit sieben Doppelhäusern abgelehnt. In dieser Sache war der Technische Ausschuss beschließendes Gremium, die Sache wird also im Gemeinderat nicht mehr verhandelt.

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Wie berichtet hatte die Erzdiözese Freiburg die 0,6 Hektar große Wiese der Firma Werner Wohnbau aus Niedereschach in Erbpacht zur Bebauung überlassen. Auf diesem Grundstück gibt es kein Baurecht. Daher hat die Erzdiözese Freiburg am 30. September bei der Stadt den Antrag auf Einleitung eines „vorhabenbezogenen Bebauungsplans“ gestellt, um die geschilderte Reihenhausbebauung zu ermöglichen.

 

Die Kritik an der Bebauung entzündete sich vor allem an der Nähe zur Lorettokapelle, die historisch und kirchengeschichtlich wichtig für die Stadt sei. Außerdem werde auch hier eine grüne Oase zerstört. Diese werde nicht nur von den Anwohnern genutzt, sondern von vielen Villingern, die dort spazieren gehen.