Der Kassensturz zum Ortsbudget von Weilersbach aus dem Jahr 2017 sorgte für gute Stimmung bei der jüngsten Ortschaftsratsitzung. 56 600 Euro sind auf der Habenseite aus 2107 noch verbucht, die Mittel wurden in den Verwaltungshaushalt 2018 übertragen.

Zahlreiche Angelegenheiten forderten derweil die Aufmerksamkeit der Weilersbacher Räte.

  • Sanierung Schule: Nach dem Einbau der Küche stellt man sich der Sanierung der Toiletten-Anlagen. Hier folgt der Rat der Empfehlung des Amts für Gebäudewirtschaft und Hochbau, Planung und Ausführung in zwei Schritten anzugehen. Noch dieses Jahr sollen die zu hoch angebrachten Urinale in der Jungen-Toilette beseitigt werden. „Die Kinder müssen auf ein Gitter steigen, um sie nutzen zu können. Dieser Gefahrenpunkt muss zuerst beseitigt werden“, sagt Ortsvorsteherin Silke Lorke. Auf 2018 ist die Generalsanierung einschließlich der Mädchen-Toiletten, Erneuerung der Kippfenster und Trennwände und höchstwahrscheinlich auch der Fliesen angesetzt. Die Sanierungsmaßnahmen schlagen mit 65 000 Euro zu Buche, 30 000 Euro sind bereits auf der Haushaltsstelle eingestellt.
  • Internet Glöckenberghalle: Aktuell sind Verbindungen ins Internet bei Veranstaltungen in der Glöckenberhalle nicht möglich. Geplant ist ein Anschluss an das städtische Funknetz, analog der Lösung für Rathaus, Feuerwehrhaus und Schule. Eben an den drahtlosen Zugangspunkt der Schule soll auch die Glöckenberghalle angeschlossen werden. „Wir sollten erst die Signalstärke von der Schule aus messen, bevor wir 3500 Euro in die Hand nehmen“, warf Ortschaftsrat Christoph Stern ein. Zu manchen Zeiten, insbesondere in den Morgenstunden, sei das städtische Netz auch überlastet. Als Option hält man sich deshalb auch einen Internetzugang über das Festnetz eines Privatanbieters offen. „Das städtische Netz ist gelegentlich überlastet, in der Glöckenberghalle bräuchte man den Anschluss jedoch vorwiegend abends und am Wochenende. Auch wäre hier dann ein automatischer Zugang zum städtischen Intranet gegeben“, hält Lorke fest. Kosten und Effektivität beider Maßnahmen sollen genauer geprüft werden. Das Vorhaben wird zügig umgesetzt.
  • Sitzbänke: Auch bei einer zweiten Abstimmung über die Anschaffung von fünf neuen Sitzbänken ergab sich mit vier zu vier Stimmen ein Patt. Eine Variante sieht Gesamtkosten von 2000 Euro vor, die zweite aufgrund eines zusätzlichen Granitbelags 3500 Euro. Positioniert werden die neuen Sitzgelegenheiten beispielsweise am Glöckenberg oder an der Verlängerung der Heutelstraße. Auch diese Intention soll bei Konsens noch dieses Jahr umgesetzt werden.
  • Übertragung: Im Vermögenshaushalt wurden 45 000 Euro von der Haushaltsstelle „Erneuerung Fußweg zur Schule“ auf die Stelle „Erwerb von bebauten Grundstücken“ übertragen. „Der Fußweg wurde aus anderen Mittels finanziert, wir hatten Glück. Auf der anderen Stelle können wir das Geld gut gebrauchen“, sagt Lorke.