Einen vollen Saal im Atrium der Schwenninger Krankenkasse konnte Florian Haas, Präsident des Rotary-Clubs Villingen-Schwenningen, begrüßen. Vertreter aus Politik, Freunde und Mitglieder der Rotarier wie auch zahlreiche weitere Gäste waren der Einladung gefolgt und nahmen teil an der siebten Verleihung des Paul-Harris-Preises.

Viele Mitglieder und Freunde der Rotarier, wie auch viele Vertreter der Öffnetlichkeit und der Politik, sind der Einladung zur Verleihung des Paul-Harris-Preises in das Atrium der Schwenninger Krankenkasse gefolgt.
Viele Mitglieder und Freunde der Rotarier, wie auch viele Vertreter der Öffnetlichkeit und der Politik, sind der Einladung zur Verleihung des Paul-Harris-Preises in das Atrium der Schwenninger Krankenkasse gefolgt.

Der nach dem Gründer des Rotary-Clubs benannte Preis geht in jedem Jahr an Menschen, Vereine, Gemeinschaften oder Organisationen, die sich in Villingen-Schwenningen ehrenamtlich sozial engagieren. Der Preis umfasst eine vom heimischen Künstler Axel Heil geschaffene Trophäe und einen Geldbetrag. Preisträger der Vorjahre waren beispielsweise Lotte Sütterlin, das Ehepaar Lichte, Oliver Vlcek oder Joachim Spitz.

Soziale Engagement wolle man unterstützen und damit gleichzeitig zum Nachahmen auffordern, so Florian Haas. Und man hatte es sich sicherlich nicht leicht gemacht, aus einer Vielzahl möglicher Kandidaten fünf in die engere Wahl zu nehmen.

Mehrere Preisträger

An diesem Abend gingen die Preise an den Jobclub VS, eine Gemeinschaft, die sich um die Belange von Flüchtlingen kümmert und diesen Menschen oftmals auch zu einem Job und damit zu einer gewissen Perspektive verhilft. Als preiswürdig befanden die Jurymitglieder auch das Engagement der Freunde der Landesgartenschau, eine zwölfköpfige Gemeinschaft, die ehrenamtlich jedes Jahr die Anlage auf der Schwenninger Möglingshöhe und hier insbesondere den Barfußpark und das Rosenbeet pflegen.

Tannheimer Freibad-Initiative mit dabei

Viel Applaus gab es für die Vertreter des Fördervereins Tannheimer Freibad, die für viel Mut und noch mehr Arbeit ebenfalls ausgezeichnet wurden. Für die Hilfe, welche die ehrenamtlichen Einkaufshelfer des Malteser-Hilfsdienstes älteren Menschen angedeihen lassen, gab es ebenfalls den Paul-Harris-Preis und einen finanziellen Zuschuss.

Sternenkinder am stärksten bedacht

Am höchsten bewertete die Jury der Rotarier die von Stefanie Tröndle und weiteren Hebammen gegründete Initiative „Sternenkinder“. Als Sternenkinder bezeichnet man Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt versterben.

Die Initiative hat vor Jahren auf dem Villinger Friedhof eine Gedenkstätte installiert und Stefanie Tröndle bietet gemeinsam mit einer Lehrerin der Hebammenschule ein Trauerseminar an. „Die Initiative Sternenkinder, die eines Tages noch in einem Verein organisiert wird, ist aller Ehren wert“, befindet Präsident Florian Haas.