Villingen-Schwenningen – Gegen Ende des Geburtstags-Jahres wird es richtig festlich: Villingens Geschichts- und Heimatverein bittet am Donnerstag, 24. Oktober, zur großen Feier. Um 19 Uhr ist Start des Tonhallen-Abends, der in die Geschichtsbücher des Vereins eingehen soll.

Beim Podium debattieren: Werner Mezger ...
Beim Podium debattieren: Werner Mezger ... | Bild: Leo-Tippbilder

Der Verein muss sich in seinem Jubiläumsjahr nicht selber feiern. Dafür sorgen Festgäste und eine Rednerin, die besonders herausragt. Muhterem Aras, Landtagspräsidentin von Baden-Württemberg, wird in der Tonhalle zur Bedeutung vom Heimat heute sprechen.

... und Florian Klausmann, Vorstand der Sparkasse...
... und Florian Klausmann, Vorstand der Sparkasse... | Bild: Trippl, Norbert

Der Jubiläumsverein präsentiert sich an diesem Abend auch erstmals unter neuer Besetzung vor einer großen Öffentlichkeit. Mit dem im Frühjahr neu gewählten Vorsitzenden und Alt-Oberbürgermeister Rupert Kubon ist ein großer Kenner historischer Themen an die Spitze gerückt. Um sich geschart hat er einen neu besetzten Vorstand. Die herausragenden Führungs-Mitglieder der vergangenen Jahrzehnte sind in die zweite Reihe gerückt – sie beobachten als Beiräte oder Ehrenmitglieder gespannt die Entwicklung der Organisation.

... und Adisa Kuršumovic, Klinikums-Ärztin.
... und Adisa Kuršumovic, Klinikums-Ärztin. | Bild: Trippl, Norbert

Der Schutz der Heimat, die Pflege der Villinger Geschichts-Erinnerung, das ist von Anfang an das Thema des Geschichts- und Heimatvereins. Es gelang stets mit Information und Aufklärung die Relevanz von Villinger Adressen, Einrichtungen und Erinnerungsstücken zu unterstreichen. So gut wie nie musste der Verein politisch wirken. Bei manchen großen Debatten hielt sich die Organisation auch bewusst zurück, direkte Einmischung in Entscheidungsabläufe waren nie Ziel des Vereins.

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Die Überzeugungsarbeit leisteten viele Villinger, indem sie ihre Erinnerungen für die Schriften des Vereins notierten. Das Bild- und Textarchiv des Vereins ist ein Kompendium wie kein zweites. Die mit großer Sorgfalt entstandenen Jahreschroniken des Vereins sind heute ein geschätzter Lesestoff.

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Die Pflege eines von vielen Bürgern als besonders empfundenen Geschichtsbewusstseins der Villinger ist auch das Thema des festaktes am 24. Oktober in der Tonhalle. Was ist Heimat – dazu diskutieren der Stadt auf besondere und vielfältige Weise verbundene Podiumsgäste im zweiten, großen Programmteil des Festakt-Abends. Der renommierte Kulturanthropologe und Ethnologe Werner Mezger wird auf der Bühne dazu ebenso Position beziehen wie der aus dem Bregtal stammende und in Villingen ansässige Sparkassenvorstand Florian Klausmann.

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Der Rottweiler Werner Mezger ist der Stadt und ihren Besonderheiten vor allem beim Thema Fastnacht verbunden, Klausmann spielt bis heute Laien-Theater am Fuße des Linacher Stausees, einem schönen Stück seiner Heimatregion. Die Runde wird komplettiert durch Rupert Kubon. Der geborene Friedrichshafener kam aus Ostdeutschland vor 17 Jahren nach Villingen-Schwenningen, wo er seine neue Heimat gefunden hat. Eine besondere Geschichte rankt sich um die Bosnierin Adisa Kuršumovic . Sie erfuhr auf der Flucht vor dem Krieg Beistand und Schutz bei uns udn arbeitet heute als Ärztin im Schwarzwald-Baar-Klinikum. Moderiert wird die Runde von Norbert Trippl. Der Villinger leitet die Redaktion des SÜDKURIER an der Bickenstraße.

Wichtig: Jetzt ganz einfach anmelden:

Der Verein bittet alls, die dabei sein möchten, sich jetzt anzumelden. Eigens dafür ist ab heute das Anmeldesystem des SÜDKURIER im Internet freigeschaltet.

http://www.suedkurier.de/villingerghv

Ab Montag, 9 Uhr, ist zudem telefonische Anmeldung in der Villinger Reaktion möglich: Rufnummer: Telefon: 07721 80047342.