Das Gymnasium am Deutenberg (GaD) ist noch nicht einmal ganz fertig saniert und hat nun bereits eine Denkmalschutzplakette erhalten. Grund ist die schützenswerte Sichtbeton-Fassade aus dem Jahre 1965, die damals erstmalig in einer völlig neuartigen Fertigteil-Technologie direkt vor Ort gefertigt wurde. Diese Fassade wird nach Fertigstellung im neuen Glanz erscheinen, jetzt aber mit einer modernen Wärmeschutzverglasung.

Die Sanierung läuft.
Die Sanierung läuft. | Bild: Hans-Juergen Goetz
Noch sieht alles nach Baustelle aus.
Noch sieht alles nach Baustelle aus. | Bild: Hans-Juergen Goetz

Die Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Anita Auer, freute sich besonders, der Stadt dafür einen Scheck in Höhe von 200 000 Euro überreichen zu dürfen. Die Mittel dafür kommen aus den Gewinnen der Glücksspirale. Schulrektor Manfred Koscheck freute sich. „Jeder Cent, der in die Sanierung des GaD investiert wird, dient direkt der Verbesserung unseres Bildungsangebotes“. Am GaD werden derzeit 900 Schüler in 38 Klassen unterrichtet. Sie können es kaum erwarten, im Herbst die neuen Räume beziehen zu dürfen.

Die denkmalgeschütze Fassade der Schule.
Die denkmalgeschütze Fassade der Schule. | Bild: Hans-Juergen Goetz

Auch Stadtrat Siegfried Heinzmann freut sich über diesen Zuschuss. „Derzeit liegen die Sanierungskosten bei 31 Millionen Euro und es kommt bis zum Ende vielleicht noch etwas mehr dazu. Aber wir haben uns entschieden, die Schule komplett auf den neusten Stand zu bringen und da können wir doch nicht auf halbem Wege aufhören, weil es uns zu teuer wird“. Derzeit werden im Inneren auch die Labor- und Technik-Räume auf den neusten Stand gebracht, zusammen mit einem neuen Computer-Netzwerk und WLAN im ganzen Gebäude. Durch den Umbau konnten auch zusätzliche Räume für den Kunstunterricht geschaffen werden.

Besichtigung der neuen Laborräume.
Besichtigung der neuen Laborräume. | Bild: Hans-Juergen Goetz
Auch im Außenbereich wird gearbeitet.
Auch im Außenbereich wird gearbeitet. | Bild: Hans-Juergen Goetz