Der Sängerkreis Villingen hat sich in seiner Jahreshauptversammlung für sein Jubiläumsprojekt im Jahr 2020 neu sortiert. Neuer Vize-Vorsitzender ist Andreas Ehlert, ein Sänger der VoiceBoys. Er löst die bisherige Amtsinhaberin Christiane Käser-Malik von Just for Femmes ab. Käser-Malik wird als neue zusätzliche Beisitzerin weiter im Vorstand tätig sein.

Die Chöre mit rund 90 Sängern wollen sich nun auf ihr nächstes Projekt auf großer Bühne am 7. und 8. November 2020 mit dem Titel „Zeitreise“ konzentrieren. An diesem Auftritt wird sich durch die Kooperation mit der Bickebergschule wieder der Schülerchor beteiligen. Er zählt derzeit 33 Mädchen und 20 Jungs in seinen Reihen. Das Projekt „Zeitreise“ sowie gestiegene Kosten sind der Anlass für eine Beitragsanpassung, die Vorsitzender Karl-Heinz Kreyer im späteren Verlauf der Versammlung zur Abstimmung vorlegte. Die Erhöhung um monatlich 2,50 Euro wurde eingehend diskutiert und anschließend mehrheitlich beschlossen.

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Im laufenden Jahr stehen weniger Konzerte als in früheren Jahren im gemeinsamen Terminkalender. Fest eingeplant ist jedoch ein Auftritt von VoiceBoys und Just for Femmes am 16. November im Münsterzentrum. Unter dem Titel „Still alive“ werden unsterbliche Lieder von unsterblichen Künstlern zu hören sein, kündigte Beate Köngeter beim Jahresbericht für den Frauenchor an.

Starke Frauen-Gruppe

Die Frauen sind mit 43 Sängerinnen die mitgliederstärkste Gruppierung des Sängerkreises. Sie sind durch Beate Köngeter, Christiane Käser-Malik und Schriftführerin Jutta Wichelhaus im geschäftsführenden Vorstand vertreten. Just for Femmes wird anstelle eines Adventskonzerts erstmals zu Jahresanfang ein Konzert veranstalten. Am 16. Januar 2020 wird für das Neujahrscafé der Vorhang aufgehen.

Chorleiter Lukas Schmid resümierte für Männerchor und Just for Femmes, die Chöre hätten „in einem bewegten Jahr 2018“ mit dem Projekt „Flieg“ Neues ausprobiert, dabei viel gelernt und sich weiterentwickelt. Mehr Zeit für die Stücke sollen die von ihm geleiteten Chöre in den nächsten Monaten haben. Auch die regelmäßige Stimmbildung lasse einen positiven Trend erkennen.

Hohes Lerntempo

Für die im Keller im Fidelisheim probenden derzeit 14 VoiceBoys mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren berichtete Dirigent Jonathan Föll von einem „extrem hohen Lerntempo“ und einem ordentlichen Repertoire, das trotz der geringen Sängerzahl zum Teil vier- und fünfstimmig zur Aufführung komme. Nach sieben Auftritten im vergangenen Jahr werden die VoiceBoys am 18. Mai beim Tag des Liedes mitwirken, sich beim Jubiläumskonzert des Gesangsvereins Frohsinn am 29. Juni in Schwenningen beteiligen, zusammen mit dem Frauenchor auftreten und auch sonst Gelegenheit finden, die Gemeinschaft zu pflegen, wie Uwe Klemann vortrug. Es müsse ja nicht immer ein Muskeleinsatz sein wie bei der Anlieferung eines Klaviers, dessen Erwerb ein VoiceBoy-Sänger gesponsert hatte.

Dank an den Vorstand

Horst Jaud hob hervor, dass es nicht selbstverständlich sei, dass ein Verein einen komplett besetzten Vorstand vorweisen könne. Dies wiederum nahm Karl-Heinz Kreyer zum Anlass, allen Verantwortlichen für ihren Einsatz zu danken. Bei den Ehrungen stellte sich heraus, dass die Anwesenheit bei den Oldies mit jetzt 84 Prozent (vormals 80) deutlich gestiegen ist. Hier gebe es auch mit Herbert Reith und Meinrad Obergfell zwei Sänger, die nie gefehlt hatten. Bei den Wahlen wurden Schriftführerin Jutta Wichelhaus, Kassierer Jürgen Bäuerle, die Notenwarte Meinrad Obergfell, Siegfried Vollmer und Isolde Klaiß gewählt sowie Beate Köngeter, Uwe Klemann und Karl-Heinz Laukart als Beisitzer bestätigt.

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