Rund vier Millionen Euro kostet der Umbau und die Erweiterung der Kindertagesstätte der Hochschule für Polizei. Künftig sollen hier maximal 60 Kinder im Alter zwischen zwei Monaten und sechs Jahren in vier Gruppen betreut werden. Bislang gibt es zwei altersgemischte Gruppen in völlig unzureichenden Räumen. Am Dienstagabend hat der Technische Ausschuss die Pläne einstimmig begrüßt, die Entscheidung für den Projektbeschluss trifft am 11. Dezember der Gemeinderat.

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Wie Baubürgermeister Detlev Bührer erklärte, seien es „sehr hohe Kosten“. „Das sind 65 000 Euro pro Platz“, so Bührer. Die Kosten sind jetzt so hoch, da das Bestandsgebäude veraltet, in einem schlechten Zustand und in keinster Weise mehr den modernen Vorschriften und Anforderungen entspricht. Geplant ist eine Erweiterung in Form eines Anbaus in Holzbauweise.

Die architektonischen Grundzüge des Bestandsgebäudes mit Pultdach und Holzfassade sollen im Erweiterungsbau der Kita beibehalten werden, so Tobias Walderich, Architekt beim Hochbauamt. Wichtig ist es vor allem, Schlafräume, einen Bewegungsraum, Küche und einen Essraum zu schaffen. All dies fehle in der momentanen Einrichtung.

Dietmar Wildi (CDU) betonte, dass dies „kein günstiger Kostenrahmen“ sei. Außerdem fehlte seiner Fraktion der Betrag für das „Unvorhergesehene“. Auch für Elif Cangür von den Grünen sind fast vier Millionen Euro „viel Geld.“ Zuschüsse vom Land gebe es nur für die neu geschaffenen Plätze, so Bührer auf Nachfrage. Auch Edgar Schurr (SPD) erklärte, dass die hohe Summe „bedauerlich, aber alternativlos“ sei. „Wir brauchen die Plätze und wir stimmen dem zu, wenn auch nicht mit Freude.“