Rettungskräfte waren sich am Sonntag in Villingen sicher. Dass der Rettungshubschrauber liegen bleibt, das gibt es nicht alle Tage. Und doch ist jetzt genau das geschehen.

Auf dem Villinger Tonhallengelände musste die Feuerwehr ran. Einen Helikopter aus einer Wiese schleppen wie auf unserem Foto, das gibt es auch bei der erfahrenen Wehr sonst nicht.

Gestrandet bei der Villinger Tonhalle
Gestrandet bei der Villinger Tonhalle | Bild: Trippl, Norbert

Am Samstag kam der Hubschrauber nicht mehr weiter. Technischer Defekt, meinte ein Polizeisprecher sachlich. Ein Mitarbeiter der DRF Luftrettung steuerte den Einsatz in Villingen.

Bild: Barbara Walz

Die Rettungsaktion für das fliegende Rettungsgerät spielte sich am Sonntag im dichten Schneetreiben ab.

Bild: Barbara Walz

Nachdem die Villinger Feuerwehr den Rettungshubschrauber über Nacht bewacht hatte, stand am Sonntagmorgen bereits ein Tieflader am Kaiserring in Villingen parat. Die Rotoren abschrauben und den rund drei Tonnen schweren Hubschrauber aufladen war bis 13.30 Uhr am Sonntag erledigt.

Video: Trippl, Norbert

Dann ging für Christoph 11 die Huckepack-Fahrt los. "Er kommt jetzt in die Werft", sagte mit fürsorglich klingender Stimme der Mitarbeiter der Rettungsflugwacht. Und zurück nach Villingen-Schwenningen an das Schwarzwald-Baar-Klinikum kommt der Hubschrauber natürlich konventionell. Ohne Sattelschlepper und aus eigener Kraft.

Bild: Trippl, Norbert

Die beste Nachricht ist: Die Luftrettung in der Region ist weiterhin in Takt. Aktuell wird mit einem anderen Hubschrauber geflogen.