Die Bebauung des ehemaligen Villinger Krankenhausgeländes schreitet rasant voran. Die Firma Top Bau, die das zehn Hektar große Grundstück gekauft und zum neuen Wohngebiet "Friedrichspark" entwickelt, startet im Laufe des Frühjahres mit dem Bau einer ganzen Reihe neuer Gebäude. Und auch die Vermarktung und der Verkauf der Wohnungen laufen auf Hochtouren.

  • Brückenschlag: Mit den Neubauten werden weitere markante Konturen des mit großzügigen zweieinhalb Hektar Parkgelände im Süden umsäumten Wohnviertels sichtbar, das den städtebaulichen Brückenschlag zwischen der Villinger Südstadt, der Hammerhalde und dem Gebiet Erbsenlachen bilden wird.
  • Baustart für neue Gebäude: Ganz aktuell, am Montag dieser Woche, begannen Bauarbeiter mit den Ausschachtungen für zwei neue Mehrfamilienhäuser (Gebäude E1 und E2, siehe Grafik), die in den nächsten Monaten hochgezogen werden. Zugleich geht die Bauträgergesellschaft damit offensiv in die Verkaufsvermarktung. Doch schon im Vorfeld, so berichtet André Herbst, zuständig für den Verkauf bei Top Bau, lagen für fünf Wohnungen bereits Kaufzusagen vor, außerdem fünf Reservierungen. "Damit sind wir sehr zufrieden. Die Lage wird hervorragend angenommen", betont André Herbst.
    "Wir sind daher sehr bemüht, hier ein schönes Wohngebiet zu erstellen."
  • Erstbezug im Herbst: Voraussichtlich bis Oktober oder November 2017 sollen die ersten 50 Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern an der Vöhrenbacher Straße (Gebäude A1 und A2) sowie die beiden benachbarten Doppelhäuser (B1 und B2) von den ersten Bewohnern des Friedrichsparks bezogen werden. Die Wohnungen in den beiden Mehrfamilienhäusern "sind bereits zu 90 Prozent verkauft", berichtet Herbst. Als nächstes fertiggestellt werden die beiden Mehrfamilienhäuser F1 und F2, die bereits im Rohbau stehen und bis Februar 2018 bezugsfertig sein sollen. Eines der beiden Häuser wurde bereits komplett an einen Investor verkauft, der die Wohnungen vermieten will. Beim zweiten Gebäude seien bereits fünf von sieben Wohnungen einzel verkauft worden, berichtet Herbst.
  • Verschiedene Wohnformen: Mit dem Bau mehrerer weiterer Gebäude wird in den nächsten Wochen angefangen. Bis nächstes Jahr stehen dann im ersten Bauabschnitt sowohl Mehrfamilien-, als auch Doppel-, Reihen- und Kettenhäuser. "Damit haben wir die komplette Bandbreite unserer Wohnformen realisiert", unterstreicht André Herbst.
  • Im oberen Segment: Ausstattung und auch der Preis der Wohneinheiten liegen im oberen Bereich. Beispiele: Eine Doppelhaushälfte mit knapp 180 Quadramtern liegt bei knapp einer halben Million Euro, eine Drei-Zimmer-Wohnung mit 94 Quadratmeter im Erdgeschoss bei 302 000 Euro.
    Die Kaufpreise bewegen sich laut André Herbst von 2800 bis 3200 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche an der Vöhrenbacher Straße und zwischen 3000 und 3500 Euro pro Quadratmeter am Parkgelände.
  • Die Nachfrage: Das Wohngebiet profitiert von der aktuell allgemein hohen Nachfrage nach Immobilien. "Wir haben außerdem ältere Leute, die sich verändern wollen, die ihr bisheriges Eigenheim verkaufen und in eine kleinere barriefreie Wohnung umziehen wollen", schildert Herbst die Nachfrage.
  • Krankenhausgeschichte: Auf dem Gelände stand seit Anfang der 60er-Jahre der Villinger Krankenhauskomplex mit mehreren Gebäuden. Nach der Inbetriebnahme des neuen Schwarzwald-Baar-Klinikums 2013 wurden die Gebäude im Jahr 2015 abgerissen. 2016 begann der Investor Top Bau mit den ersten Neubauten.

Das Wohngebiet

Im Wohnviertel ,,Friedrichspark“ will die Villinger Bauträgergesellschaft Top-Bau in vier Bauabschnitten Mehrfamilienhäuser mit Eigentumswohnungen, Kettenhäuser, Doppelhäuser, Reihenhäuser und Einfamilienhäuser realisieren. Geplant sind rund 400 Wohneinheiten. Sie werden in energieeffizienter Bauweise nach dem Standard KfW 55 erstellt und durch eine zentrale Heizanlage mit Wärme beliefert. Die Bebauung wird sich über mehrere Jahre hinziehen und ist abhängig von der Nachfrage. Der Name Friedrichspark wurde vom Investor Top Bau ausgesucht, weil das erste Villinger Krankenhaus, das 1911 in der Villinger Weiherstraße errichtet wurde, den Namen "Friedrichkrankenaus" trug. Benannt wurde es nach dem badischen Großherzog Friedrich I. (est)