Die Behörde weist darauf hin, dass durch den geplanten Einbau eines neues Asphalts in 2020 die Lärmbelastung um zwei Dezibel sinke. Zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen wie den Einbau von Lärmschutzwänden zum Schutz der Wohngebiete auf Kosten des Landes lehnt das Regierungspräsidium ab. Der Stadt stehe es aber frei, dies zu tun, so die Behörde.

Das würde aber für die Stadt recht teuer. Eine Lärmschutzwand für das Gebiet Kopsbühl würde rund 650 000 Euro kosten. Hinzu kämen noch die Kosten für ein Brückenbauwerk. In Höhe des Wohngebietes Schwalbenhaag würde die Lärmschutzwand rund 600 000 Euro kosten.

Den Antrag auf ein verschärftes Tempolimit von 80 auf 70 Kilometer auf der Bundesstraße lehnt das Regierungspräsidium ebenfalls ab, weil damit keine für das menschliche Ohr wahrnehmbare Lärmminderung erzielt werden könne. Am Dienstag, 3. Dezember, berät der Technische Ausschuss über das Thema.